Transparenz:
„Remember, Remember – Denn keine Tat ist je vergessen“ von Stefanie Hasse, erschienen bei Blanvalet Verlag, ist ein Rezensionsexemplar, das mir vom Verlag als Paperback mit Klappenbroschur kostenlos für Rezensionszwecke zur Verfügung gestellt wurde. Die kostenlose Bereitstellung des Buches hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst. Meine Rezension spiegelt ausschließlich meine eigenen Eindrücke wider. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Exemplars.
Über das Buch

Autor*in: Stefanie Hasse
Originaltitel: Remember, Remember – Denn keine Tat ist je vergessen
Reihe | Band: –
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (21. Januar 2026)
Seitenzahl: 464 Seiten | Paperback, Klappenbroschur (auch als eBook erhältlich)
ISBN: 978-3352010187
Genre: Romantic Suspense, New Adult
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
Umschlaggestaltung: Alexander Kopainski
Worum geht es im Buch?
Ein Klassentreffen in einem Luxuszug wird zum Albtraum – denn ein Mörder ist an Bord …
Das Klassentreffen des Elite-Internats Rosenberg findet im Luxuszug Mireille statt, doch Lara Thomas ist nur ungern da: Nicht nur weil sie den Schlafwagen ausgerechnet mit ihrem ehemaligen Schul-Rivalen Aarón Juez teilen muss, sondern auch weil auf der Fahrt alte Streitereien hochkochen. Und Erinnerungen. Und Gefühle. Doch dann wird das Event durch eine schockierende anonyme Beichte unterbrochen: »Ich habe getötet«. Ein Mörder ist im Zug! Lara und Aarón tun sich zusammen, um der Wahrheit auf den Grund zu kommen. Doch sie wissen nicht einmal, ob sie einander trauen können …
Knisternde Gefühle treffen auf explosiven Thrill – mit den Tropes Forced Proximity, Only One Bed und Rivals-to-Lovers!
Coverabbildung und Inhaltsangabe: © Blanvalet Verlag | Remember, Remember – Denn keine Tat ist je vergessen – Stefanie Hasse
Tropes
Tropes – diese Story-Elemente erwarten dich:
- Rivals to Lovers
- Forces Proximity
- Only One Bed
- Second Chances
- Claustrophobic Setting
Spice-Level
Spice-Level: (basierend auf meiner eigenen Meinung)

Emotional aufgeladen: die romantischen und intimen Szenen sind sinnlich, leidenschaftlich und voller unausgesprochener Gefühle.
Meine Meinung zu „Remember, Remember – Denn keine Tat ist je vergessen“
„Remember, Remember – Denn keine Tat ist je vergessen“ von Stefanie Hasse ist ein Romantic Suspense Roman mit New Adult Vibes, den ich mit großer Neugierde begonnen habe. Allerdings hat mich das Buch beim Lesen Schritt für Schritt mit eher gemischten Gefühlen zurückgelassen.
Der Klappentext hat mich nämlich sofort abgeholt. Ein Klassentreffen in einem Luxuszug, hundert Stunden unterwegs, kein Halt, alte Konflikte, alte Gefühle und dann diese anonyme Beichte: „Ich habe getötet.“ Diese Kombination verspricht eine spannende Story mit einer innovativen Grundidee, die sich klar von klassischen Thriller-Settings abhebt. Genau deshalb bin ich mit hohen Erwartungen gestartet.
Der Einstieg selbst ist mir dann allerdings schwer gefallen. Ich habe lange gebraucht, um wirklich in der Geschichte anzukommen. Die ersten zwei Drittel empfand ich als sehr langatmig. Vieles zieht sich, wiederholt sich, dreht sich im Kreis. Alte Streitigkeiten werden immer wieder aufgewärmt, Gespräche fühlen sich recht ähnlich an, emotionale Eskalationen kommen, verpuffen und fangen wieder von vorne an. Ich hatte einfach oft das Gefühl, dass die Handlung auf der Stelle tritt und einfach nicht richtig vorankommt.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Lara und Aarón erzählt. Dadurch ist man sehr nah an ihren Gedanken und Gefühlen, was ich grundsätzlich mochte. Dazu kommen immer wieder Rückblicke auf die Geschehnisse vor zehn Jahren am Elite-Internat Rosenberg – den verschwundenen Schüler, der später tot aufgefunden wurde, und all die Schuld, Gerüchte und Machtspiele von damals. Diese Rätseljagd ist zwar interessant, wirkt aber stellenweise unnötig in die Länge gezogen und durch die immer wiederkehrenden Schuldzuweisungen ein wenig repetitiv.
Lara und Aarón sind definitiv facettenreiche Charaktere. Beide haben viel erlebt, beide tragen alte Wunden mit sich herum, die auf dieser Zugfahrt wieder aufbrechen. Ihre Dynamik mochte ich wirklich gern, geprägt von Rivalität, Misstrauen und unausgesprochenen Gefühlen. Gleichzeitig empfand ich ihr Verhalten oft als toxisch. Statt echter Entwicklung gibt es lange ein anstrengendes Hin und Her, das mich irgendwann mehr und mehr ermüdet als emotional berührt hat.
Das Setting ist eigentlich eines der großen Highlights – zumindest theoretisch. Ein Hightech-Luxuszug mit Schlafkabinen, Restaurant, Spaß- und Chill-Out-Areas, sowie einigen Special Effects. Eine richtig coole Idee, die ich so noch nicht gelesen hatte. Und dann dieses Klassentreffen mit Menschen, die man schon zur Schulzeit kaum ertragen konnte, eingesperrt auf engem Raum, hundert Stunden ohne Ausweg. Das hat enormes Potenzial. Leider wird dieses Potenzial für mein Empfinden nicht konsequent genutzt. Der Zug bleibt zumindest zu Beginn einfach nur eine schöne Kulisse, statt wirklich aktiv zur Spannung beizutragen. Einzig einige Spielaktionen beim Klassentreffen, die von der Organisatorischen Leitung eingefädelt wurden, sorgen für Reibungen und das Aufkommen alter Erinnerungen.
Was ich allerdings ganz klar sagen muss: Das letzte Drittel hat es in sich. Endlich zieht die Geschichte an und die Spannung steigt spürbar – die Puzzleteile setzen sich nach und nach zusammen. Die Auflösung habe ich so nicht kommen sehen, da sie so vollkommen anders als erwartet ist.
Der Schreibstil ist flüssig und detailreich, Stefanie Hasse beschreibt den Zug und die Atmosphäre sehr bildlich. Das Tempo hingegen ist sehr unausgeglichen: lange ruhig und zäh, dann plötzlich schnell und intensiv. Die düstere Grundstimmung, das Misstrauen, die Intrigen, Geheimnisse und Manipulationen mochte ich grundsätzlich, auch die Lovestory, die eng mit der Vergangenheit verknüpft ist.
Fazit:
„Remember, Remember – Denn keine Tat ist je vergessen“ von Stefanie Hasse ist ein Buch mit einer großartigen Grundidee, einem spannenden Setting, interessanten Charakteren und überraschendem Ende, allerdings einem für mich persönlich eher zähem Mittelteil. Wer düstere Grundstimmungen, Closed-Setting-Geschichten und viel Emotionales Hin und Her mag, könnte hier dennoch großen Gefallen an der Geschichte finden.
Meine Bewertung


Altersempfehlung und Zielgruppe
„Remember, Remember – Denn keine Tat ist je vergessen“ von Stefanie Hasse richtet sich an Leser*innen ab 16 Jahren.
Besonders geeignet ist das Buch für alle, die Romantic Suspense, düstere Grundstimmungen, Closed Setting Stories und emotionale New Adult Dynamiken mögen und kein Problem mit emotional belastenden Themen wie Schuld, Manipulation, Machtmissbrauch, Tod und psychischem Druck haben.

Autor*in
Stefanie Hasse lebt mit ihrem Mann, ihren Kindern und ihrem Chihuahua Loki in Süddeutschland. Die SPIEGEL-Bestsellerautorin schreibt romantische Geschichten mit unvorhersehbaren Wendungen, die ihre Leser*innen immer wieder begeistern. In ihrem Roman »Remember, Remember – Denn keine Tat ist je vergessen« vereint sie ihre Genre-Vorlieben Romance und Spannung gekonnt. Wenn Stefanie Hasse nicht gerade schreibt, ist sie auch als gut vernetzte Bloggerin tätig und tobt sich in den sozialen Medien kreativ aus.
(Quelle + Infos: https://www.penguin.de/autoren/stefanie-hasse/755944)
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Würdest du dich in einen Luxuszug voller alter Schulbekanntschaften, wenn die Erinnerungen an alte Zeiten eher schmerzhaft sind?
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