Transparenz:
Dieser Beitrag enthält Werbung für den Roman „Die Nacht der Götter“ von Robert Corvus. Ich kenne Robert Corvus seit vielen Jahren persönlich und begleite viele seiner Projekte mit großer Freude.
Dieses Interview entstand freiwillig und aus persönlichem Interesse, nachdem ich „Die Nacht der Götter“ bereits vor der offiziellen Veröffentlichung als Rezensionsexemplar lesen durfte. Das Rezensionsexemplar wurde mir vom Autor persönlich kostenfrei als eBook zur Verfügung gestellt. Die Bereitstellung erfolgte ohne zusätzliche Vergütung und ohne Vorgaben hinsichtlich meiner Bewertung. Auch für dieses Interview erhalte ich keine finanzielle Vergütung.
Die kostenlose Bereitstellung des Buches hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst. Meine Fragen sowie meine persönlichen Eindrücke und Einschätzungen wurden dadurch nicht beeinflusst und spiegeln ausschließlich meine eigene Meinung wider. Alle im Interview geäußerten Ansichten stammen von Robert Corvus.

Robert Corvus über „Die Nacht der Götter“
Was geschieht, wenn die Götter des alten Ägyptens im London des Jahres 1903 plötzlich mehr sind als längst vergangene Mythen?
London im Jahr 1903, ägyptische Gottheiten, uralte Artefakte und eine junge Frau mit einer ziemlich ungewöhnlichen Vorliebe für die Dunkelheit. Mit „Die Nacht der Götter“ entführt uns Robert Corvus in eine Welt voller Geheimnisse, Mystik und göttlicher Mächte.
Dass ich mich auf diesen Roman ganz besonders gefreut habe, dürfte wohl niemanden überraschen, der meinen Blog schon etwas länger verfolgt. Schließlich liebe ich Geschichten, die im historischen London spielen, und bin mindestens genauso begeistert von Mythologien aller Art. Beides miteinander verbunden? Da war meine Neugier natürlich sofort geweckt!
Und nachdem mich die Geschichte beim Lesen rundum begeistern konnte, wollte ich natürlich noch einiges mehr darüber erfahren.
Wie ist die Idee zu diesem ungewöhnlichen Roman eigentlich entstanden? Weshalb hat Robert ausgerechnet London im Jahr 1903 als Schauplatz gewählt? Wie viel historische Recherche steckt hinter der Geschichte? Und was hat es eigentlich mit Astras ziemlich morbider Angewohnheit auf sich, in einem Sarg zu schlafen?
Diesen und vielen weiteren Fragen durfte ich in einem ausführlichen Interview mit Robert Corvus auf den Grund gehen.
Dabei habe ich nicht nur einiges über die Entstehung des Romans, seine Figuren und die ägyptische Mythologie erfahren, sondern auch die eine oder andere ziemlich überraschende Antwort bekommen. Wer hätte beispielsweise gedacht, dass ausgerechnet die Angst, von einer Ente angestarrt zu werden, den Grundstein für eine solche Geschichte legen könnte?
Aber ich möchte gar nicht zu viel vorwegnehmen.
Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen des Interviews!
Interview mit Robert Corvus
Die Nacht der Götter
1. Mit „Die Nacht der Götter“ entführst du deine Leserinnen und Leser ins London des Jahres 1903 und lässt die ägyptische Mythologie lebendig werden. Wie ist die Idee zu diesem Roman eigentlich entstanden?
Die Idee ist schon recht alt. Wenn ich mich recht erinnere, war der Funke, der alles entzündet hat, eine kurze Beschreibung der Anatidaephobie (der Angst, von einer Ente angestarrt zu werden). Ich habe überlegt, wie jemand mit dieser Furcht umgehen würde, und kam darauf, dass er sich mit Katzen umgeben könnte. In unserer Lebensrealität wäre das bestenfalls skurril, aber in einer Gesellschaft mit großem Standesbewusstsein könnte jemand in entsprechender Stellung auf seine Exzentrik pochen und damit durchkommen. Eine solche Ständegesellschaft war das imperiale London. Von den Katzen wiederum kam ich zu einer Zivilisation, in der diese Tiere besondere Verehrung genossen, und damit zu Ägypten und dem Kult der Bastet.
2. Du hast „Die Nacht der Götter“ einmal als dein bislang sanftestes Buch bezeichnet. Das macht natürlich neugierig, gerade wenn man deine anderen Romane kennt. Was genau macht diesen Roman für dich so sanft?
Die Motivation der Hauptfiguren. Sie lieben ihre Familien und ihre Stadt, das treibt sie an. In vielen anderen meiner Geschichten geht es um Macht oder darum, etwas (Gutes oder Böses) durchzusetzen, auch gegen Widerstände. Das ist a priori konfrontativer als die Absichten, die Astra und ihre Freunde verfolgen.
3. Was unterscheidet „Die Nacht der Götter“ deiner Meinung nach am stärksten von deinen bisherigen Werken?
Der Charakter der Hauptfigur Astra. Durch Erziehung, soziale Stellung, vor allem aber ihr Interesse an den romantischen Aspekten der Nacht und den Mysterien des alten Ägypten hat sie eine besondere Weltsicht. Da die Erzählperspektive sehr eng bei ihr ist, prägt ihre Wahrnehmung auch die Tonalität der Geschichte.
4. Der Roman verbindet historische Urban Fantasy mit geheimnisvollen und düsteren Elementen. Wie würdest du selbst seine besondere Atmosphäre beschreiben?
Als eine Gaslichtlaterne, die durch ein Glas mit grünem Absinth auf einen Stein mit Hieroglyphen scheint.
5. Warum hast du dich für London im Jahr 1903 entschieden? Was hat dich an dieser Zeit und diesem Schauplatz besonders gereizt?
Zu dieser Zeit war London die modernste Stadt der Welt. Man hielt sich für den Leuchtturm der menschlichen Erkenntnis. Zudem war es die Hauptstadt einer Weltmacht, eines Imperiums, in dem die Sonne niemals unterging. Dieses Selbstverständnis bietet einen krassen Konflikt zum alten Ägypten, das ebenfalls eine beherrschende Macht der ihm bekannten Welt war. Dort waren Mystik, Wissenschaft und Technik jedoch eng miteinander verwoben; die besondere architektonische Leistung des Pyramidenbaus war durch einen auf die Spitze getriebenen Totenkult motiviert, die Hieroglyphen waren heilige Zeichen, mit denen man Geschichte und Botschaft der Götter festhielt. Das Aufeinanderprallen dieser Welt- und Selbstbilder sorgt für interessante Reibungspunkte.
6. Wie intensiv hast du für den historischen Hintergrund recherchiert? Gab es dabei etwas, das dich selbst überrascht hat und unbedingt seinen Weg in den Roman finden musste?
Recherche bedeutet nur in seltenen Fällen, dass man bei null anfängt und sich ein Wissensgebiet vollständig neu erschließt. Meist schreibt ein Autor über Motive, die ihn ohnehin interessieren, und vertieft sein bereits vorhandenes Wissen gemäß den Anforderungen der Geschichte.
Ich habe Ägypten 2004 bereist und war vor allem von Karnak und den Hieroglyphen beeindruckt, die dort so tief in den Stein der Säulen getrieben sind, dass ich meine Hand vollständig hineinlegen konnte. Der wesentliche Grund für die Mühe der Steinmetze war, dass die alten Ägypter glaubten, sie stürben erst endgültig, wenn sich niemand mehr an ihren Namen erinnere. Deswegen wollten sie ihn für die Ewigkeit aufschreiben. Dieser Gedanke, dass etwas Beschriebenes auch in seiner materiellen und spirituellen Existenz über Jahrtausende Bestand haben kann, musste unbedingt Eingang in die Geschichte finden.
7. Einer meiner Lieblingsschauplätze ist der Lotosdunst mit seinen grünen Lampen, bestickten Seidenvorhängen und dem gewaltigen Drachen. Wie ist dieser ungewöhnliche Ort in deiner Vorstellung entstanden?
Ich habe alle Romane von James Clavell gelesen. Insbesondere in Tai-Pan spielt der britische Opiumhandel eine zentrale Rolle. Ich mochte die Atmosphäre dieser Rauschgifthöhlen, weswegen ich sie gern in meine Geschichte integriert habe.
8. Wie wichtig war dir bei „Die Nacht der Götter“ die historische Genauigkeit, und wo hast du dir bewusst fantastische Freiheiten erlaubt?
Ausgerechnet die Anatidaephobie, die alles ins Rollen brachte, ist kein echtes Krankheitsbild, erst recht keines, das zur Zeit des Romans bekannt gewesen wäre. Vermutlich hat der Cartoonist Gary Larson diese skurrile Furcht Mitte der 1980er erfunden. Das Museum und das Varieté, zentrale Handlungsorte des Romans, existieren ebenso wenig, wie die Hauptfiguren historische Persönlichkeiten sind.
Wenn aber eine Lokalität wie die St. Paul’s Cathedral oder eine Persönlichkeit wie King Edward auftauchen, habe ich mich bemüht, dem historischen Vorbild gerecht zu werden. Nur bei der Egyptian Avenue fand ich, dass der Schauplatz für meinen Roman ein wenig größer angelegt werden müsse, als er in Wirklichkeit ist.
Eine Geschichte wie diese lebt von ihrer Atmosphäre, und die entsteht durch eine Vielzahl stimmiger Details. Deswegen war für mich wichtig, was man auf einer Zusammenkunft der höheren Gesellschaft zu dieser Zeit an Häppchen reichte, welche Nachrichten zu Weihnachten 1903 in den Zeitungen standen oder wie sich ein Tagelöhner typischerweise kleidete. Dabei geht es weniger darum, der Leserschaft diese Fakten zu vermitteln, als ihr ein Gefühl für die damalige Gesellschaft zu geben.
9. Warum hast du dich für die ägyptische Mythologie entschieden? Gab es bestimmte Gottheiten oder Überlieferungen, die dich schon länger fasziniert haben?
Die Faszination ist für mich eher die ägyptische Mythenwelt im Ganzen, die das wohl noch größere Mysterium von Tod und Nachleben als Gravitationszentrum hat. Daraus folgt auch eine Nähe zu Esoterik und Okkultismus, wie sie nicht nur in meinem Roman, sondern auch in Werken wie Das Foucaultsche Pendel eine wichtige Rolle spielt. Solche Geschichten, in denen antike Mythen in die Moderne einbrechen, lese ich immer gern.
10. Die ägyptische Götterwelt ist unglaublich vielfältig und ihre Überlieferungen sind nicht immer einheitlich. Wie bist du bei deiner Recherche vorgegangen und wie hast du entschieden, welche Aspekte du für deinen Roman aufgreifst?
Viele Gottheiten waren mir schon geläufig, bevor ich mit dem Manuskript begann: Amun, Seth, Osiris … Andere passten sehr gut in die Handlung, und manche offenbarten schöne Nebenaspekte wie die Schlächter der Sachmet. Insgesamt hatte ich ein Tableau von Gottheiten und Entitäten, aus dem ich mich nach Bedarf der Geschichte bedient habe. Wenn ich so ein Motiv selektiert habe, stand eine Vertiefung meines Wissens an. Für die Recherche war der Dialog mit künstlicher Intelligenz hilfreich, weil sie Internetquellen sehr viel schneller durchsuchen und verdichten kann als ein Mensch. Für entscheidende Aspekte grabe ich tiefer in den angegebenen Quellen.
11. Die ägyptischen Gottheiten besitzen in deinem Roman ganz unterschiedliche Persönlichkeiten und Vorstellungen. Was war dir bei ihrer Darstellung besonders wichtig, und wie hast du versucht, ihre mitunter sehr fremdartige Denkweise für die Leserinnen und Leser greifbar zu machen?
Die antiken Gottheiten sind archetypisch; bei all ihrer Macht sind sie auch festgelegt. Eine Gottheit des Krieges wird immer den Konflikt suchen, sie wird sich nicht plötzlich für Kunst oder Gelehrsamkeit interessieren. Es sind Verkörperungen einzelner Aspekte des menschlichen Lebens und Denkens. Diese Fokussierung, durch die sie sogar in Grenzen manipulierbar sind, wollte ich darstellen.
Um tief in die Denkweise einer solchen Wesenheit einzutauchen, bediene ich mich eines erzählerischen Kniffs, nämlich der Personifikation. Im alten Ägypten sind die Götter nicht nur Mischwesen (meist Menschen mit Tierköpfen), sie verschmelzen auch oft miteinander und verkörpern dann mehrere Aspekte. Dieses Grundprinzip verwende ich, um sie meinen Protagonisten und damit der Leserschaft näherzubringen.
12. In „Die Nacht der Götter“ werden Hieroglyphen nicht nur geschrieben, sondern auch auf die Haut tätowiert und stehen in Verbindung mit besonderen Mächten. Gibt es für diese spannende Idee Vorbilder in der ägyptischen Mythologie oder ist dieses Konzept vollständig deiner Fantasie entsprungen?
Tätowierungen waren im alten Ägypten bekannt, man hat Hautbilder bei Mumien gefunden. Diese Praxis passt sehr gut in die Denkweise einer Kultur, in der die Dauerhaftigkeit von Aufzeichnungen existenzielle Bedeutung hat.
Dass eine korrekt dargestellte Hieroglyphe magische Wirkung hat, war ebenfalls Teil des Glaubenssystems dieser Zeit. Zaubersprüche an Gräbern etwa sollten Räuber fernhalten oder zumindest Frevler mit Flüchen belegen – allein mittels der den Schriftzeichen innewohnenden Magie.
13. Astra ist eine junge Frau, die einerseits in den gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit aufgewachsen ist, andererseits aber ganz eigene Vorstellungen vom Leben hat. Wie ist diese ungewöhnliche Protagonistin entstanden?
In Astra finden die beiden Welten des Romans zusammen. Sie ist wissenschaftlich interessiert, kennt zum Beispiel den ihrerzeit aktuellen Stand der Berechnung der Lichtgeschwindigkeit. Sie beherrscht die feinen Umgangsformen des gehobenen Bürgertums ihrer Epoche. Zugleich ist sie der Ägyptomanie verfallen und könnte vermutlich die meisten Gottheiten anhand ihrer traditionellen Darstellungen oder Attribute identifizieren. Damit ist sie der ideale Kulminationspunkt, wenn sich diese beiden Welten begegnen.
14. Astra schläft in einem mit Seide ausgekleideten Doppelsarg. Wie bist du auf diese ungewöhnliche Eigenheit gekommen?
Astra ist eine junge Gothic-Lady des Jahres 1903. Dazu gehört eine romantische Anhänglichkeit an die sanften, vielleicht verträumt-schläferischen Aspekte des Todes. Auch das verbindet sie mit der Mystik des alten Ägypten, wo der Totenkult im Zentrum der Zivilisation stand.
15. Die Beziehungen zwischen Astra, Clementine und Poul gehören für mich zu den besonders schönen, menschlichen Seiten der Geschichte. Was war dir bei der Entwicklung dieser Figurenkonstellation wichtig?
Astra ist die unangefochtene Hauptfigur der Geschichte, aber sie braucht Gefährten, mit denen sie sich austauschen kann und die Gebiete abdecken, in denen sie nicht bewandert ist. Wenn eine Figur allein alles kann, fehlen ihr oft die Schwächen, die eine Geschichte spannend machen.
Clementine ist Tochter eines Zeitungsmagnaten und damit eine gute Informantin, Poul kennt als Tagelöhner die Gesetze der Straße und sieht manchmal direkte Wege, wo Astra zu kompliziert denkt.
Die drei ergänzen sich, sind aber auch manchmal enttäuscht voneinander oder müssen Konflikte austragen. Sie überwinden solche Unstimmigkeiten immer, weil sie auf einer tieferen Ebene verbunden sind.
16. Was ich an „Die Nacht der Götter“ besonders liebe, sind deine bildhaften, stellenweise beinahe märchenhaft-poetischen Formulierungen. Entstehen solche Sprachbilder während des Schreibens ganz von selbst oder arbeitest du in der Überarbeitung noch gezielt daran?
In aller Regel entstehen solche Formulierungen bei der Rohfassung. Idealerweise bin ich beim Schreiben selbst tief in der Stimmung der Geschichte, sodass sich auch atmosphärische Beschreibungen im natürlichen Fluss ergeben.
17. Gibt es einen Schauplatz oder eine Szene, auf deren Ausgestaltung du dich beim Schreiben ganz besonders gefreut hast?
Das Varieté, weil dort mit der vornehmen Gesellschaft, der Vorstellung der archäologischen Funde und den Löwen drei atmosphärisch wichtige Dinge zusammentreffen: Stil, Mystik und Gefahr. Meine drei Hauptfiguren sind mittendrin. In gewisser Weise ist das eine verdichtete Darstellung des gesamten Romans.
18. Welche besondere Herausforderung hat dir dieser Roman beim Schreiben gestellt?
Es war nicht leicht, die richtige Balance bei der Ausgestaltung der altägyptischen Götter zu finden. Sie mussten sehr mächtige Wesenheiten sein, aber doch weit genug von der Allmacht entfernt, um London nicht mit einem Fingerschnippen zu Staub zu zermahlen. Angesichts der gewaltigen, teils kosmischen Prinzipien, die sie verkörpern, ist das diffizil. Sachmet etwa ist nicht nur eine löwenköpfige Kriegerin – sie ist der Krieg als solcher.
Andererseits soll „Die Nacht der Götter“ auch seinen leichten, oft humorvollen Grundton behalten. Deswegen sollten die Actionszenen zwar spannend, aber nicht zu brutal sein. Auch das war eine Gratwanderung.
19. Wenn du selbst eine ägyptische Gottheit verkörpern könntest, welche würdest du dir aussuchen? Und welche Gottheit würde deiner Meinung nach tatsächlich dich als menschliches Gefäß erwählen?
Wer ich gern wäre, ist schwierig zu beantworten. Einerseits mag ich Wüsten mit ihrer erhabenen Einsamkeit, das spräche für Seth. Andererseits ist gerade Seth ein wirklich übler Geselle, bei seinem zerstörerischen Aspekt ist mir nicht wohl.
Wenn ich von einer dieser Gottheiten erwählt würde, wäre es wohl Thot, der Schreiber, der die Dinge gern durchdringt, bevor er sie aufzeichnet.
20. Und wo wir gerade dabei sind: Welche ägyptische Gottheit würdest du eigentlich mit mir in Verbindung bringen? Und warum genau diese?
Wir Menschen sind vielfältiger als die ägyptischen Gottheiten, weil diese immer nur wenige Aspekte verkörpern. Aber vielleicht würdest Du Dich mit Ptah gut verstehen, weil diese Gottheit Kunst und Geschick miteinander verbindet. Beides brauchst Du für die Gestaltung Deiner Postkarten und anderer Bastelarbeiten.
Lieber Robert,
hab vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, meine vielen Fragen so ausführlich zu beantworten!
Ich fand es unglaublich spannend, noch einmal einen ganz anderen Blick auf die Entstehung von „Die Nacht der Götter“ zu bekommen. Gerade deine Gedanken zur ägyptischen Mythologie, die Hintergründe der einzelnen Figuren und deine Erinnerungen an die Reise nach Ägypten haben mich besonders fasziniert.
Und dass die Idee zu diesem Roman ausgerechnet mit der Angst, von einer Ente angestarrt zu werden, ihren Anfang genommen hat, hätte ich nun wirklich nicht erwartet! Herrlich!
Über deine Antwort auf meine letzte Frage musste ich übrigens schmunzeln. Ptah, der Kunst und handwerkliches Geschick miteinander verbindet, passt natürlich wunderbar zu meiner Leidenschaft fürs Kartenbasteln. Eine wirklich schöne Wahl! ♥
Vielen lieben Dank auch für dein Vertrauen und dafür, dass ich „Die Nacht der Götter“ bereits vor der Veröffentlichung lesen durfte. Darüber habe ich mich wirklich sehr gefreut.
Über das Buch

© Robert Corvus; KI-generiert
Autor*in: Robert Corvus
Originaltitel: Die Nacht der Götter
Reihe | Band: Einzelband
Verlag: Selfpublishing (eBook 1. November 2026, Hardcover 1. Dezember 2026, Paperback 15. Dezember 2026)
Seitenzahl: 342 Seiten | Amazon eBook
ASIN: B0HPYYNXGZ
Genre: Gaslight Fantasy
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
Umschlaggestaltung: © Robert Corvus; KI-generiert
Über den Autor

Bildnachweis „Gustav Kuhweide, Köln“
Robert Corvus, 1972 geboren, lebt in Niedersachsen. Der Diplom-Wirtschaftsinformatiker war in verschiedenen internationalen Konzernen als Strategieberater und Projektleiter tätig. Corvus ist Metalhead, Kinofan und Tänzer. Als Bernard Craw veröffentlichte er zahlreiche Romane in den Reihen »Das schwarze Auge« und »Battletech« sowie einen apokalyptischen Vampirthriller. Als Robert Corvus etablierte er sich mit der Trilogie »Die Schattenherren« in der Grim & Gritty Fantasy, schreibt neben Einzeltiteln und Trilogien Fantasy bei »Die Vagabunden«, Science-Fiction bei »Perry Rhodan« und adaptierte gemeinsam mit Bernhard Hennen die »Phileasson-Saga«.
(Quelle + Infos: https://www.amazon.de/stores/author/B00AWO5S9C/about)
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