Transparenz:
Dieser Beitrag entstand freiwillig und aus persönlichem Interesse im Rahmen von Interviews mit Lysandra von Malgarten und Georg Saathoff, die am 12. November 2026 bei der offenen Lesebühne der von Robert Corvus organisierten Lesungsreihe „Literatur im Lindenwirt“ auftreten werden.
Als Kulturpartnerin unterstütze ich die Lesungsreihe „Literatur im Lindenwirt“ und möchte mit dieser dreiteiligen Interviewreihe die sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer der offenen Lesebühne näher vorstellen sowie auf die Veranstaltung aufmerksam machen.
Der Beitrag ist weder bezahlt noch gesponsert, wird jedoch vorsorglich als Werbung beziehungsweise Kooperation gekennzeichnet, da er potenziell das Interesse an den vorgestellten Autorinnen und Autoren, ihren Werken sowie an der Lesungsreihe wecken oder den Besuch der Veranstaltung fördern könnte. Meine persönliche Meinung bleibt davon selbstverständlich unbeeinflusst.
Literatur im Lindenwirt 2026
Offene Lesebühne – Sechs Stimmen, sechs Geschichten
Teil 1: Lysandra von Malgarten & Georg Saathoff
Nach einem halben Jahr voller abwechslungsreicher Literaturabende erwartet uns bei „Literatur im Lindenwirt“ am 12. November 2026 noch ein ganz besonderes Nachspiel der diesjährigen Saison. Denn dieses Mal gehört die Bühne nicht den üblichen Gastautorinnen und Gastautoren, sondern dem Publikum selbst!
Sechs Autorinnen und Autoren, die die von Robert Corvus organisierte Lesungsreihe bislang aus dem Zuschauerraum kennen, wechseln an diesem Abend die Seiten und bekommen die Gelegenheit, ihre eigenen Geschichten vorzustellen.
Dabei könnte die literarische Mischung kaum abwechslungsreicher sein: Von persönlichen Lebenserfahrungen über spannende Thriller und Science-Fiction bis hin zu historischen Abenteuern und Hexen im Weltall ist einiges vertreten.
Jeweils knapp 15 Minuten stehen den sechs Teilnehmenden zur Verfügung, um das Publikum in ihre ganz unterschiedlichen Geschichten und Welten mitzunehmen.
Als Kulturpartnerin begleite ich die Lesungsreihe nun schon seit ihrem Auftakt im Mai. Natürlich möchte ich euch deshalb auch die sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser besonderen Lesebühne ein wenig näher vorstellen.
Da es sich um sechs ganz unterschiedliche Persönlichkeiten handelt und die ursprünglich geplanten Kurzinterviews nun doch etwas umfangreicher geworden sind, habe ich mich entschieden, daraus eine kleine dreiteilige Interviewreihe zu machen. In jedem Beitrag stelle ich euch daher jeweils zwei der Autorinnen und Autoren vor.
Den Anfang machen Lysandra von Malgarten und Georg Saathoff.
Mit „Tanz auf der Nadel“ gewährt Lysandra von Malgarten Einblicke in sehr persönliche und nicht immer einfache Lebenserfahrungen. Georg Saathoff hingegen nimmt uns mit seinem noch unveröffentlichten Thriller „Ungelesen“ in eine Geschichte voller dunkler Geheimnisse und menschlicher Abgründe.
Zwei ganz unterschiedliche literarische Wege, bei denen jedoch eines gemeinsam ist: Im Mittelpunkt stehen Menschen, ihre Erfahrungen, Entscheidungen und die Geschichten, die daraus entstehen.
In meinen Interviews wollte ich deshalb nicht nur mehr über ihre jeweiligen Werke erfahren, sondern auch darüber, wie sie zum Schreiben gekommen sind, was sie inspiriert und wie es sich anfühlt, bei „Literatur im Lindenwirt“ nun selbst auf der Bühne zu stehen.
Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen!

Literatur im Lindenwirt 2026 – Offene Lesebühne
Interview mit Lysandra von Malgarten
1. Liebe Lysandra, deine erste Nachricht hat mir bereits einen herrlich amüsanten Einblick in deinen Alltag beschert – inklusive Nutella-Rosinenbrot mit scharfer süßsaurer Soße. Wenn du dich jemandem vorstellen würdest, der dich und deine Bücher bislang noch nicht kennt, was sollte man unbedingt über dich wissen? Gehören Spontaneität, Humor und ein kleines bisschen Chaos vielleicht einfach zu dir?
Ein kleines bisschen Chaos ist vermutlich sehr wohlwollend ausgedrückt. Ich bin ein spontaner, quirliger Mensch, rede manchmal zu viel und verbreite besonders zuverlässig dann Chaos, wenn ich mich gerade um Ordnung bemühe. Zum Glück kann ich meistens auch darüber lachen.
Allerdings gibt es mich ebenso in der gegenteiligen Ausführung: Dann geht mir der Antrieb verloren, ich möchte meine Ruhe und finde schon fünf weitere Menschen im Discounter ausgesprochen anstrengend. An solchen Tagen möchte ich auch nicht kommunizieren.
Vor etwa drei Jahren bekam ich die Diagnosen Autismus und ADHS. Ich finde zwar, dass solche Diagnosen immer nur bestimmte Facetten einer Persönlichkeit beschreiben. Trotzdem konnte ich mir dadurch mit über fünfzig endlich einiges erklären, was mich an mir selbst jahrzehntelang verwundert hatte.
2. Wie bist du eigentlich zum Schreiben gekommen? Gab es einen bestimmten Moment oder ein Erlebnis, das in dir den Wunsch geweckt hat, deine Gedanken und Geschichten zu Papier zu bringen?
Schreiben wollte ich eigentlich schon immer. Meine ersten „Bücher“ entstanden in der zweiten Klasse, handelten von meinen Haustieren und hatten richtige Kartonumschläge und ein Inhaltsverzeichnis. Dazu kamen mehr Rechtschreibfehler, als man auf so wenigen Seiten für möglich halten würde.
Mit einunddreißig habe ich es noch einmal versucht. Auf einer Schreibmaschine, bei der das „e“ klemmte, schrieb ich ungefähr 110 Seiten. Die sind leider bei einem meiner vielen Umzüge verloren gegangen – ganz das Chaosmädchen.
Vor ungefähr zwei Jahren habe ich dann ernsthafter angefangen. Der Anlass war eine Mischung aus einer schwierigen Lebenssituation und Wut. Meine Kinder konnten nach Mobbingerfahrungen irgendwann nicht mehr zur Schule gehen. Im Zuge dessen wurde ihre Neurodivergenz erkannt, und darüber kam schließlich auch meine eigene zum Vorschein. Gleichzeitig erlebte ich, wie wenig unser Schulsystem solchen Kindern gerecht wird, gerade wenn sie bereits in einer Krise stecken.
Diese Erfahrungen wollte ich aufschreiben. Als ich mich aber fragte, wo ich anfangen sollte, landete ich immer wieder bei meiner eigenen Geschichte. Ich begann Zusammenhänge zu erkennen, die mir vorher gar nicht so bewusst gewesen waren. Also habe ich zunächst dort angefangen.
3. Was bedeutet das Schreiben für dich persönlich? Ist es eine Möglichkeit, Gedanken und Gefühle festzuhalten, Erlebnisse zu verarbeiten oder einfach deiner Kreativität freien Lauf zu lassen?
Es ist tatsächlich alles davon. Ich kann kreativ sein, Erlebtes verarbeiten und Gedanken verfolgen, für die im Alltag oft die Ruhe fehlt. Manchmal verstehe ich erst beim Schreiben genauer, was mich eigentlich beschäftigt.
Gerade bei meinen nicht autobiografischen Texten habe ich außerdem etwas sehr zu schätzen gelernt: Ich kann meinen eigenen Alltag und meine Sorgen für eine Weile verlassen. Dann beschäftige ich mich mit den Schwierigkeiten meiner Figuren, und meine eigenen müssen kurz warten. Das tut mir ausgesprochen gut.
4. Woher nimmst du deine Inspiration? Sind es eher persönliche Erlebnisse, Begegnungen mit anderen Menschen oder manchmal ganz alltägliche Situationen, aus denen deine Texte entstehen?
Mich inspiriert meistens das, was mich gerade packt. Das kann eine Begegnung sein, eine Beobachtung, eine Frage oder etwas, das mir schwer auf den Schultern liegt und mich einfach nicht loslässt.
Ich schreibe ja neben Romanen auch Sachtexte und beschäftige mich mit theologischen, philosophischen und metaphysischen Fragen. Beim Schreiben kann ich einen Gedanken genauer durchdenken und verfolgen, wohin er führt. Ähnlich ist es mit Gefühlen, Beziehungen und psychologischen Zusammenhängen. Mich interessiert, warum Menschen handeln, wie sie handeln, und was sie dabei selbst von sich verstehen. Da geht einem der Stoff eigentlich nie aus.
5. Mit „Tanz auf der Nadel“ gewährst du Einblicke in sehr persönliche und sicherlich nicht immer einfache Lebenserfahrungen. Was hat dich dazu bewogen, deine Geschichte aufzuschreiben und mit anderen Menschen zu teilen?
Ursprünglich wollte ich, wie gesagt, über die Erfahrungen meiner Kinder schreiben. Dabei merkte ich, wie eng meine eigene Geschichte mit dem verwoben ist, was ich später als Mutter erlebt habe.
Meine Sucht liegt inzwischen mehr als fünfundzwanzig Jahre zurück. Trotzdem habe ich erlebt, dass Menschen das Wissen darüber gegen mich verwendeten. Ich wurde stigmatisiert und fühlte mich durch den Umgang mit meiner Vergangenheit auch bedroht.
Das hat mich wütend gemacht. Mit der Entscheidung, offen darüber zu schreiben, wollte ich diesem Umgang etwas entgegensetzen und meine Geschichte selbst erzählen.
Außerdem wollte ich zeigen, wie leicht ein Leben aus der Bahn geraten kann und wie schwer es ist, wieder Fuß zu fassen. Ich hoffe, dass sich darin auch Menschen wiederfinden, die gerade neu anfangen oder sich ihren Neuanfang bereits mühsam erarbeitet haben.
6. Bücher können unterhalten, berühren, zum Nachdenken anregen und manchmal sogar Mut machen. Was ist dir persönlich besonders wichtig, wenn du deine eigenen Erfahrungen in Worte fasst? Gibt es etwas, das du deinen Leserinnen und Lesern besonders gerne mitgeben möchtest?
Mir ist wichtig, ehrlich zu erzählen, auch dort, wo ich selbst dabei nicht besonders gut aussehe. Dazu gehören Entscheidungen, die ich heute anders treffen würde, ebenso wie die Umstände, in denen sie entstanden sind. Ich möchte verständlich machen, wie man in bestimmte Situationen hineingerät und warum der Weg heraus so schwierig sein kann.
Wer selbst einen solchen Weg hinter sich hat, darf sich die Veränderung auch zugestehen. Die Vergangenheit gehört zum eigenen Leben, aber sie sollte einem nicht bei jeder Gelegenheit wieder vorgehalten werden. Und vielleicht schaut jemand nach der Lektüre etwas genauer hin, bevor er über einen anderen Menschen urteilt. Das würde mich freuen.
7. Manche Menschen planen ihre Texte bis ins kleinste Detail, andere lassen sich lieber von spontanen Einfällen leiten. Wie sieht dein persönlicher Schreibprozess aus? Gibt es feste Rituale oder darf es auch beim Schreiben ein wenig chaotisch zugehen?
Bei Sachbüchern plane ich. Da brauche ich eine Struktur und muss wissen, wie ich meine Überlegungen aufbaue, damit andere ihnen folgen können.
Bei Romanen schreibe ich meistens einfach drauflos. Ich habe eine Ausgangsidee, eine Figur oder eine Szene im Kopf und schaue, was sich daraus entwickelt. Das bedeutet natürlich auch, dass hinterher einiges überarbeitet und geordnet werden muss. Das Chaos darf also durchaus mit an den Schreibtisch. Es ist ohnehin schwer davon abzuhalten.
8. Welche Rolle spielen Bücher in deinem eigenen Leben? Gibt es bestimmte Genres, Bücher, Autorinnen oder Autoren, die dich besonders begeistern oder nachhaltig geprägt haben?
Ich lese sehr viel und am liebsten fantastische Literatur, Science-Fiction und Fantasy. Zurzeit bin ich bei Steven Erikson und seiner Malazan-Welt. Ich mag es, wenn eine Geschichte groß und vielschichtig ist und ich mich über längere Zeit darin aufhalten kann.
Daniel F. Galouye habe ich ebenfalls sehr ausgiebig gelesen, genauso Lovecraft und Umberto Eco. Das ist eine ziemlich unterschiedliche Gesellschaft im Bücherregal, aber meine Interessen halten sich offenbar genauso wenig an feste Zuständigkeiten wie ich selbst. Bücher gehören jedenfalls schon sehr lange zu meinem Leben.
9. Bisher hast du „Literatur im Lindenwirt“ aus dem Publikum heraus erlebt. Im November wirst du nun selbst auf der Bühne stehen und Einblicke in deinen ganz persönlichen „Tanz auf der Nadel“ geben. Wie fühlt sich dieser Perspektivwechsel für dich an?
Ich freue mich darauf und bin gleichzeitig aufgeregt. Ich habe zwar schon Lesungen gehalten, auch längere, aber das verhindert die Nervosität offenbar nicht zuverlässig.
Tatsächlich macht mir die Kürze diesmal fast mehr Kopfzerbrechen. Bei einer längeren Lesung kann ich Zusammenhänge entwickeln. Für einen kurzen Ausschnitt muss ich sehr genau überlegen: Was wähle ich aus? Was funktioniert auch ohne die Vorgeschichte? Und welche Stelle gibt einen Eindruck davon, wie das Buch erzählt ist? Im Moment besteht meine Vorbereitung deshalb zu einem guten Teil aus Auswählen und anschließendem Wiederverwerfen.
10. Zum Abschluss noch ein kleiner Blick in die Zukunft: Gibt es bereits weitere Schreibprojekte oder Ideen, die du gerne verwirklichen möchtest? Und worauf freust du dich bei der offenen Lesebühne besonders?
An Ideen mangelt es mir jedenfalls nicht. Neben meiner autobiografischen Arbeit gibt es die Krimis rund um Kloster Malgarten, von denen der erste Band bereits erschienen ist und an deren Fortsetzungen ich arbeite. Dazu kommen ein historisches Romanprojekt über das Kloster und mein Katzenroman „Warum Menschen es sich unnötig schwer machen – Eine Katze zieht Bilanz“. Bei elf Katzen im Haushalt ist die Recherchelage dafür recht komfortabel.
Mit „Die verwundete Zivilisation“ arbeite ich außerdem an einem mehrbändigen Werk über biblische Geschichte, gesellschaftliche Entwicklungen, Macht und Verantwortung. Weitere Projekte sind „Zeit, Wahrheit und die Frage nach Gott“ und ein ADHS-Mitmachbuch.
Besonders beschäftigt mich auch meine geplante dystopische Trilogie „2027“ mit Till, Emma und Erie. Darin gerät der Alltag einer Familie durch eine Versorgungskrise immer stärker unter Druck. Digitale Hilfsangebote versprechen zunächst Entlastung, greifen aber zunehmend in das Leben der Menschen ein. Mich interessiert daran, wie sich solche Veränderungen im ganz gewöhnlichen Alltag bemerkbar machen und wann aus etwas, das hilfreich erscheint, Kontrolle wird.
Bei der offenen Lesebühne freue ich mich besonders auf die Begegnungen und darauf, die Reaktionen auf meinen Text unmittelbar mitzubekommen. Außerdem höre ich selbst gern zu und bin gespannt, was die anderen mitbringen. Sobald ich meinen eigenen Ausschnitt endlich ausgewählt habe, kann ich mich darauf vermutlich noch etwas entspannter freuen.
Nach Lysandra von Malgartens sehr persönlichen Einblicken in ihr Leben und Schreiben geht es nun in eine etwas andere literarische Richtung. Denn Georg Saathoff hat sich für seinen Auftritt bei der offenen Lesebühne einen Thriller ausgesucht.
Doch auch Georgs Weg zum Schreiben ist alles andere als gewöhnlich. Von fantastischen Welten und Pen-&-Paper-Rollenspielen über seine Erfahrungen als Schöffe bis hin zu einem Kurzgeschichtenwettbewerb von Robert Corvus gibt es einiges zu entdecken.
Literatur im Lindenwirt 2026 – Offene Lesebühne
Interview mit Georg Saathoff
1. Lieber Georg, du arbeitest als Wirtschaftsinformatiker, warst viele Jahre ehrenamtlich als Schöffe tätig und hast außerdem eine große Leidenschaft für fantastische Geschichten. Wie würdest du dich selbst jemandem vorstellen, der dich bislang noch nicht kennt? Was sollte man unbedingt über dich wissen?
Hi Unbekannte*r, ich bin Georg und 44 Jahre alt. Ich bin eine ehrliche Haut und versuche, alle Menschen fair und freundlich zu behandeln. Auf gewisse Weise werde ich meinem Sternzeichen Waage absolut gerecht: Bei mir muss alles im Gleichgewicht sein. Gleichgewicht und vor allem: richtig. Bei der Arbeit sorge ich als Wirtschaftsinformatiker für reibungslose Prozesse, privat beschäftige ich mich mit vielen Dingen. Mal ist es das Schreiben, mal das Spielen, und mal lese ich ewig. Es ist alles dabei.
Was sollte man unbedingt über mich wissen? Ich nutze seit Jahren Gruffi Bär von den Gummibären als Profilbild. Das bin exakt ich: Nach außen hin vielleicht manchmal etwas grummelig und motzig, aber im Grunde meines Wesens ein herzlicher Mensch, der alle anderen liebt.
2. Deine aktivere Schreibreise begann 2019 mit einem Kurzgeschichtenwettbewerb von Robert Corvus, bei dem du mit einer Geschichte aus dem Universum seiner Schattenherren-Trilogie sogar das Finale erreicht hast. Wie hast du diesen Erfolg damals erlebt, und welchen Einfluss hatte er auf deinen weiteren Weg als Autor?
Für mich war das ein Riesenabenteuer. Ich hatte die Ausschreibung gesehen, kannte die Werke von Robert zu diesem Zeitpunkt aber noch gar nicht richtig. Ich hatte vorher nur ein einziges Buch von ihm gelesen – ich glaube, es war „Drachenmahr“ –, und als ich mich genauer informierte, stieß ich auf den Wettbewerb. Ich war gleich angefixt und wollte unbedingt teilnehmen. Dafür musste ich mir natürlich erst einmal die Schattenherren-Trilogie erschließen. Ich habe mir die drei Bücher also bestellt, sie gelesen und mir erst dann überlegt, was ich schreiben möchte.
Nachdem ich die Geschichte abgeschickt hatte, rechnete ich eigentlich nicht damit, überhaupt weiterzukommen. Aber es ist wie bei so vielen Dingen in meinem Leben: Ich setze mir selbst ein Ziel, betrachte es als Challenge, und die ziehe ich dann konsequent durch.
Umso überraschter war ich, dass ich am Ende tatsächlich ins Finale eingezogen bin. Besonders klasse fand ich, dass es zu den Beiträgen direktes Feedback von Robert gab – fast schon so, wie später die Arbeit mit einem echten Lektor funktioniert. Das Ganze hat meine Sicht auf das Schreiben und Erzählen von Geschichten nachhaltig verändert. Bis dahin war ich ja eigentlich immer nur Leser. Der Wettbewerb war insgesamt eine großartige Erfahrung.
3. Du warst viele Jahre als Spielleiter beim Pen-&-Paper-Rollenspiel Das Schwarze Auge aktiv. Inwiefern hat dich diese Erfahrung beim Entwickeln eigener Geschichten, Figuren und überraschender Wendungen geprägt?
Für die, die nicht genau wissen, wie ein Pen-&-Paper-Rollenspiel funktioniert, noch mal kurz vorab: Beim Rollenspiel ‚Das Schwarze Auge‘ gibt es in den meisten Fällen festgelegte Abenteuerbände. Diese beinhalten eine Art Regieanweisung. Diese Anweisungen werden dann vom Spielleiter (dem Meister) umgesetzt, um den Spielern einen tollen Rahmen zu bieten, in den sie richtig eintauchen können.
Dabei steht natürlich nicht jedes Detail explizit in diesen Abenteuern. Ich habe daher gerne und oft improvisiert und der Welt einfach eigene Details hinzugefügt. Ich habe auch oft Figuren eingeführt, die anfangs völlig unscheinbar wirkten und scheinbar keine Bedeutung hatten – um sie dann am Ende eine große Rolle spielen zu lassen.
Geprägt hat mich das vor allem in einer Hinsicht: Ich habe gelernt, dass ich das einfach irgendwie kann. Es fällt mir nicht schwer und ich brauche keine stundenlange Vorplanung. Außerdem bin ich sehr gut darin geworden, mich auf neue Situationen einzustellen. Nur weil ich mir als Spielleiter denke, dass die Spieler in die eine Richtung gehen, heißt das noch lange nicht, dass das auch passiert. Ich reagiere dann einfach darauf.
4. Du hast erzählt, dass du eigentlich ein gewaltiges Fantasy-Epos für mehr als zehn Bücher im Kopf hast. Was fasziniert dich persönlich an der Fantasy so sehr, und wie kam es dazu, dass du dich für dein aktuelles Schreibprojekt zunächst einem Thriller zugewandt hast?
Die Fantasy war immer meine Welt. Je größer und dichter, desto besser. Ich habe jahrelang ausschließlich Fantasy gelesen und alles andere regelrecht ‚abgelehnt‘. Das Faszinierende an der Fantasy ist für mich, dass sie völlig neue Regeln mitbringt, die ich erst entdecken muss. Vor etwa zehn Jahren habe ich dann auch Science-Fiction für mich entdeckt, und vor gut fünf Jahren kamen Krimis und Thriller dazu.
Das Ding mit dem Thriller-Schreiben ist: Ich wollte erst einmal überhaupt ein Buch wirklich fertigstellen. Passend dazu hatte ich eine Idee, und eines war mir besonders wichtig: Es sollte eine in sich abgeschlossene Geschichte sein, die ich in einem einzigen Buch zu Ende bringen kann.
Ein weiterer großer Vorteil für mich war: Ich konnte mich beim Schreiben voll und ganz auf die Geschichte und die Struktur konzentrieren. Bei einem Fantasy-Epos nimmt das Worldbuilding einen Riesenteil der Arbeit ein. Diesen Aspekt konnte ich beim Thriller jetzt erst einmal komplett ‚ignorieren‘.
5. Fast zwölf Jahre lang warst du ehrenamtlich als Schöffe am Landgericht Aurich tätig. Hat diese Erfahrung deinen Blick auf Menschen, ihre Beweggründe und vielleicht auch auf die dunkleren Seiten der menschlichen Natur verändert? Und fließen solche Eindrücke möglicherweise in deine Geschichten ein?
Wie bei der ersten Frage schon erwähnt, sind mir durch mein Sternzeichen Waage Gleichgewicht und Gerechtigkeit extrem wichtig. Das war auch ein großer Motivator für meine Tätigkeit als Schöffe. Zudem habe ich immer gesagt: Das ist mein persönlicher Dienst an der Gesellschaft, denn einer muss es ja machen. Es war ehrlich gesagt nicht immer leicht, aber alles in allem war es eine wichtige und positive Erfahrung.
Was mir dabei vor allem klar geworden ist: Man muss immer alle Seiten einer Medaille betrachten. Nur weil ein Mensch angeklagt ist, bedeutet das nicht, dass er auch schuldig ist. Das ist im Recht ein absoluter Grundsatz, der heute leider von immer mehr Menschen – vor allem in den sozialen Medien – schlichtweg ignoriert wird.
Ein Fall aus dieser Zeit ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: Ein an Schizophrenie erkrankter Mensch hatte Straftaten begangen, und wir mussten ein Urteil über seine Unterbringung fällen. Dieser Mensch war sich aber zu keinem Zeitpunkt den Konsequenzen seiner Taten bewusst.
Solche Erlebnisse zeigen: Schuld ist nicht immer gleich Schuld. Besonders in Zeiten von Social Media stehen Vorverurteilungen aufgrund von bloßen Annahmen oder unvollständigen Berichten leider oft an der Tagesordnung.
6. In deinem Thriller „Ungelesen“ sucht die Ermittlerin Sarah Wagner einen Neuanfang in Emden, wird jedoch gleich an ihrem ersten Arbeitstag mit einem brutalen Mord konfrontiert. Was hat dich dazu inspiriert, gerade diese Ausgangssituation zu wählen und die Ermittlungen mit der verdrängten Vergangenheit deiner Hauptfigur zu verknüpfen?
Die Wahl von Emden als Schauplatz lag für mich sehr nahe, da ich die Stadt einfach gut kenne. Mich reizt dieser typische Thriller-Kontrast enorm: Auf der einen Seite die ostfriesische Beschaulichkeit, in der die Welt scheinbar noch in Ordnung ist, und auf der anderen Seite ein brutales Verbrechen, das diese Ruhe plötzlich zerreißt.
Dass Sarah gleich an ihrem allerersten Tag mit dem Fall konfrontiert wird, hatte für mich beim Entwickeln der Geschichte vor allem einen ganz pragmatischen Grund: Es bringt die Figur sofort exakt dorthin, wo sie für den Plot sein muss. Es gibt keine langen Einleitungen, kein gemütliches Einleben am neuen Schreibtisch – sie wird direkt ins kalte Wasser geworfen, und die Leserschaft gleich mit ihr. Das erzeugt von Seite eins an ein schönes Tempo.
Was die Verknüpfung mit ihrer Vergangenheit angeht: Ein Neuanfang ist ja meistens der Versuch, vor etwas wegzulaufen. Aber die Vergangenheit lässt sich eben nicht so leicht abschütteln. Wenn man den äußeren Druck eines intensiven Mordfalls mit dem inneren Druck einer Figur kreuzt, die eigentlich nur einen klaren Schlussstrich ziehen wollte, entsteht eine tolle Dynamik. Sarah muss im Grunde an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen, und das macht sie als Ermittlerin greifbarer und verletzlicher.
7. Du legst beim Schreiben großen Wert auf einen durchdachten Handlungsaufbau, das richtige Tempo und kleine Details, die erst später ihre wahre Bedeutung entfalten. Wie sieht dein persönlicher Schreibprozess aus? Steht die Geschichte bereits vollständig fest, bevor du zu schreiben beginnst, oder dürfen dich deine Figuren auch einmal überraschen?
Tatsächlich bin ich aktuell eher als sogenannter ‚Plotter‘ unterwegs. Ich habe meinen Roman auf Kapitelebene komplett durchgeplant. Was im Detail noch flexibel bleibt, sind die genauen Szenen. Ich habe dabei schnell gemerkt: Der Plan ist das eine, aber während des Schreibens entwickeln die Figuren oft eine eigene Dynamik und es passieren Dinge, mit denen man nicht gerechnet hat. Ich bin dann nicht so dogmatisch, dass ich dem Plan auf Biegen und Brechen folgen muss, sondern lasse mich auch mal überraschen. Ich mag es einfach, ein solides Fundament zu haben, damit ich immer weiß, wohin die Reise grundsätzlich geht.
Als ITler liebe ich Prozesse, die sauber und strukturiert ablaufen – und das übertrage ich auch auf das Schreiben. Ich habe mir im Vorfeld die klassischen Strukturmodelle wie die Heldenreise, Save the Cat!, Dan Harmons Story Circle und verschiedene andere Systeme genau angeschaut. Daraus habe ich dann meine ganz persönliche Methode abgeleitet, wie ich eine Geschichte konstruiere und plane.
8. Welche Rolle spielen Bücher in deinem eigenen Leben? Mit Brandon Sanderson hast du bereits einen Autor genannt, dessen Schreibkurse dich intensiv beschäftigt haben. Gibt es weitere Autorinnen, Autoren oder Werke, die dich besonders geprägt haben? Und was macht für dich persönlich eine wirklich gute Geschichte aus?
Den Anfang meiner Lesekarriere machte damals Wolfgang Hohlbein. Seinen Roman ‚Die Bedrohung‘ habe ich mit zwölf Jahren gelesen, und danach habe ich eigentlich alles von ihm verschlungen. Zu meinen absoluten All-Time-Favorites gehören auch David Eddings’ ‚Belgariad-Saga‘ und die ‚Malloreon-Saga‘. Daher stammt wohl auch meine große Vorliebe für klassische Coming-of-Age-Geschichten.
Sehr stark geprägt hat mich in jungen Jahren außerdem Lynn Flewelling mit ‚Die Schattengilde‘. Diese Buchreihe hat mir als Jugendlicher viel Verständnis und Respekt für Beziehungen vermittelt, die nicht der gesellschaftlichen Norm entsprechen – wie etwa die Liebesbeziehung zwischen den beiden männlichen Protagonisten. Die Bücher haben mich dazu gebracht, überhaupt erst zu hinterfragen: Was ist denn eigentlich diese ‚Norm‘?
Weiter geht es dann unweigerlich mit Robert Jordan und dem ‚Rad der Zeit‘. Das war mega komplex und erzählte gleich mehrere Handlungsstränge parallel. Als der Autor verstarb und die Geschichte auf Eis lag, war ich wirklich traurig. Brandon Sanderson hat dieses gewaltige Epos dann glücklicherweise auf seine eigene, tolle Art zu Ende gebracht.
Es gibt noch so viele weitere Geschichten, die mich geprägt haben und die ich hier gar nicht alle aufzählen kann. Aber wenn man mich fragt, was für mich eine wirklich gute Geschichte ausmacht: Ich mag es, wenn ich mich in Büchern mit Themen auseinandersetzen muss, die mich aus meiner eigenen Komfortzone reißen.
9. Du hast erzählt, dass dich die Veranstaltungen von „Literatur im Lindenwirt“ dazu motiviert haben, dich wieder intensiver deinem Schreiben zu widmen. Was macht diese Veranstaltungsreihe für dich besonders, und wie fühlt es sich an, nun selbst vom Publikum auf die Bühne zu wechseln?
Was ich an dieser Reihe besonders finde, ist die enorme Herzlichkeit, mit der das Ganze durchgeführt wird. Als ich damals davon erfahren habe, war ich gleich Feuer und Flamme. Ich finde es eine großartige Idee, den elterlichen Betrieb auf diese Weise zu würdigen und mit der eigenen Berufung zu verbinden. Da ich selbst im Herzen ein echtes ‚Dorfkind‘ bin, finde ich es mega, diese Art von Kultur direkt ins Dorf zu bringen. Ich fand die Veranstaltungsreihe von vornherein klasse und habe sie schon aus Prinzip unterstützt.
Inhaltlich wusste ich anfangs gar nicht genau, was auf mich zukommt, aber ich war von dieser Nahbarkeit sofort schwer beeindruckt. Es ist eben keine anonyme Veranstaltung, bei der man als Gast überhaupt keinen Kontakt zur Orga oder den Lesenden hat, sondern es ist alles total familiär integriert. Man kommt ganz ungezwungen mit wahnsinnig vielen Leuten ins Gespräch. Ich hatte mir damals direkt eine Dauerkarte gegönnt und es nicht einmal bereut, den Weg jedes Mal auf mich zu nehmen.
Die Entscheidung, das Angebot für einen eigenen Auftritt anzunehmen, habe ich dann ganz spontan vor Ort getroffen. Ich weiß ehrlich gesagt noch gar nicht genau, was da auf mich zukommt, aber ich freue mich riesig darauf, diese Erfahrung zu machen. Das Wichtigste ist: Es fühlt sich für mich einfach absolut ‚richtig‘ an.
10. Im November wirst du den Prolog deines noch unveröffentlichten Thrillers „Ungelesen“ vorstellen. Worauf freust du dich bei deinem Auftritt besonders, und was erhoffst du dir von den Reaktionen des Publikums? Gibt es vielleicht auch schon weitere Schreibprojekte, die du anschließend in Angriff nehmen möchtest?
Ich bin da, wie man so schön sagt, völlig ergebnisoffen unterwegs. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht genau, was ich mir erhoffen soll. In erster Linie möchte ich einfach mit dem einen oder anderen ins Gespräch kommen. Vielleicht findet sich auf diesem Weg ja sogar jemand, der Lust hat, Testleser zu werden und mich über längere Zeit hinweg zu begleiten, um mir ab und zu direktes Feedback zu meinen Texten zu geben.
Mein oberstes Ziel ist es jetzt natürlich erst einmal, den aktuellen Thriller fertigzuschreiben. Ich habe aber tatsächlich schon eine weitere Idee im Kopf, die den Bogen direkt wieder zum Anfang unseres Interviews schlägt: Darin könnte nämlich ein Schöffe als Protagonist die zentrale Rolle spielen.
Mein persönlicher Eindruck
Ich finde, die Antworten von Lysandra und Georg zeigen sehr schön, wie unterschiedlich die Wege zum Schreiben sein können und wie viel von den eigenen Erfahrungen und Interessen in Geschichten einfließt.
Besonders beeindruckt hat mich Lysandras Offenheit, mit der sie auch über schwierige Lebensabschnitte spricht. Gleichzeitig zeigt sich, wie vielseitig ihre literarischen Interessen und Schreibprojekte sind. Auch Georg gewährt spannende Einblicke in seinen Weg zum Schreiben, seine Erfahrungen als Spielleiter und Schöffe sowie die Entstehung seines Thrillers „Ungelesen“.
Interessant finde ich, dass beide auf ganz unterschiedliche Weise deutlich machen, wie wichtig es ist, Menschen und ihre Entscheidungen nicht vorschnell zu beurteilen.
Ich freue mich jedenfalls, dass sich die beiden die Zeit für meine Fragen genommen haben, und bin schon gespannt darauf, sie bei der offenen Lesebühne selbst auf der Bühne zu erleben.
Informationen zur offenen Lesebühne
Die offene Lesebühne von „Literatur im Lindenwirt“ findet am 12. November 2026 statt und bildet ein besonderes Nachspiel der diesjährigen Lesungssaison.
Beginn ist um 20:15 Uhr. Anders als bei den bisherigen Literaturabenden wird es dieses Mal kein Vorprogramm geben. Auch auf eine Moderation wird verzichtet, sodass die sechs Autorinnen und Autoren, die die Veranstaltungsreihe bereits als Gäste kennen, ganz im Mittelpunkt stehen. Sie werden an diesem Abend jeweils knapp 15 Minuten lang ihre eigenen Texte präsentieren.
Neben Lysandra von Malgarten und Georg Saathoff sind auch Markus Gersting, Ufke Cremer, Kim Nexus und Thomas Thalmaier dabei.
Ab etwa 22 Uhr ist wieder Zeit für das mittlerweile schon traditionelle gemeinsame Essen, bei dem der Abend in gemütlicher Runde ausklingen kann. Wer möchte, kann sich zuvor in eine herumgereichte Essensliste eintragen und den entsprechenden Betrag in ein Körbchen legen. Während einer Pause bestellt Robert Corvus dann das Essen – hauptsächlich Pizza, aber auch Salate oder Nudelgerichte stehen zur Auswahl. Die Lieferung trifft anschließend nach der Veranstaltung ein, sodass alle, die noch ein wenig bleiben möchten, gemeinsam essen, sich austauschen und über die gehörten Geschichten plaudern können.
Die Teilnahme am gemeinsamen Essen ist natürlich vollkommen freiwillig.
Der Eintritt ist frei. Stattdessen wird ein separates Körbchen für freiwillige Beiträge herumgereicht. Der gesammelte Betrag wird anschließend zu gleichen Teilen unter den sechs Auftretenden aufgeteilt.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht verpflichtend, erleichtert jedoch die Planung der Bestuhlung. Auch spontane Besucherinnen und Besucher sind herzlich willkommen.
Alle weiteren Informationen zur Veranstaltung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung findet ihr auf der Website von Robert Corvus. Dort findet ihr die aktuellen Informationen zur Veranstaltung sowie Hinweise zur Anfahrt und Übernachtungsmöglichkeiten.
Bitte informiert euch vor eurem Besuch noch einmal über den aktuellen Stand, da Änderungen jederzeit möglich sind.
Weitere Beiträge zu „Literatur im Lindenwirt“
Du möchtest noch mehr über die Lesungsreihe „Literatur im Lindenwirt“ erfahren? Dann stöbere gerne auch durch meine anderen Beiträge rund um das Projekt. Dort erwarten dich spannende Interviews, persönliche Eindrücke und viele Informationen rund um die besonderen Literaturabende bei Robert Corvus.
Interview mit Robert Corvus zur Lesungsreihe „Literatur im Lindenwirt“
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Mein persönlicher Bericht zum Lese-Event mit Bernhard Hennen
Ihr seid gefragt!
Habt ihr selbst schon einmal darüber nachgedacht, eine eigene Geschichte zu schreiben oder sogar bei einer Lesung vor Publikum vorzutragen?
Und was interessiert euch bei Autoreninterviews besonders – die Menschen hinter den Geschichten, ihre Inspirationen oder die Entstehung ihrer Bücher?
Ich freue mich auf eure Kommentare!
Alle wichtigen Hinweise zu Urheberrechts- und Copyright-Angaben sind in meinem Impressum hinterlegt.





