Transparenz:
Dieser Beitrag entstand freiwillig und aus persönlichem Interesse im Rahmen meines Besuchs der Lesungsreihe „Literatur im Lindenwirt“ von Robert Corvus. Der Bericht enthält persönliche Eindrücke, Erfahrungen und Fotos der Veranstaltung vom 21. Mai 2026.
Ich war als Bloggerin vor Ort und erhielt im Rahmen dessen freien Eintritt zur Veranstaltung. Außerdem durfte ich währen meines Aufenthalts als Gast bei Robert Corvus beziwhungsweise Bernd Robker übernachten.
Der Beitrag ist weder bezahlt noch gesponsert. Da jedoch die Veranstaltung, der Autor sowie weiterführende Informationen und Ticketmöglichkeiten genannt und verlinkt werden, kennzeichne ich diesen Beitrag vorsorglich als Werbung. Meine Meinung bleibt davon selbstverständlich unbeeinflusst.
Persönlicher Eventbericht
Literatur im Lindenwirt – Robert Corvus – Science-Fiction Lesung
Ich glaube, manchmal merkt man schon ganz früh, dass etwas Besonderes bevorsteht.
So ging es mir jedenfalls mit der Premiere von „Literatur im Lindenwirt“ von Robert Corvus am 21. Mai 2026.
Und irgendwie begann dieser Abend für mich nicht erst am Donnerstag.
Sondern eigentlich schon am Dienstagmorgen um 4:45 Uhr, als ich völlig verschlafen in Frankfurt am Hauptbahnhof in den Zug gestiegen bin.
Da Donnerstag mein einzig dialysefreier Tag zwischen den Behandlungen in Bramsche gewesen wäre und ich den Abend entspannt erleben wollte, war ich bereits am Dienstag früh angereist. Gegen 8:30 Uhr kam ich schließlich in Osnabrück an, wo mich Robert Corvus – beziehungsweise Bernd, wie ich ihn privat kenne – am Bahnhof abgeholt hat. Weil ich ja bereits einige Tage früher angereist war und bis Samstagabend bleiben würde, durfte ich für die Dauer meines Aufenthalts in einem seiner Gästezimmer wohnen. Gerade dadurch habe ich viele Vorbereitungen, Gespräche und die gesamte Atmosphäre rund um das Projekt noch einmal viel intensiver miterleben können. Was wirklich extrem spannend war!

Nach einem kurzen Einkauf ging es direkt zum Lindenwirt – seinem Elternhaus mit einer ehemaligen Dorfgaststätte und großem Saal, die nun nach langer Zeit langsam wieder mit Leben gefüllt wird.
Und ich weiß noch genau, wie ich wieder diesen Saal betreten habe. Ich war ja bereits im Dezember 2025 schon einmal dort gewesen, aber diesmal war alles anders.
Der Boden war frisch gewienert, die ersten Tische waren bereits gestellt und vorne am Eingang waren schon die Büchertische aufgebaut, auf denen später seine Werke präsentiert und verkauft werden sollten. Noch wirkte alles ruhig. Fast ein wenig unwirklich. Zumal dienstags dort weiterhin die Linedance-Gruppe trainiert und deshalb noch längst nicht alles endgültig aufgebaut werden konnte.
Trotzdem lag schon diese Mischung aus Vorfreude und Spannung in der Luft.

Im Laufe des Nachmittags gingen dann immer mehr Ticketreservierungen über die Webseite von Robert Corvus ein. Und jedes einzelne kleine „Pling“ seines Handys ließ ihn beinahe freudig aufspringen und zum PC eilen, um dort die Namen sorgfältig in seine Gästeliste einzutragen und die Bestellungen persönlich per Mail zu beantworten.
Und mit jeder neuen Anmeldung stellte sich langsam dieselbe Frage:
„Reichen die bisherigen Tische überhaupt aus?“
Denn er wollte eben keine klassische Lesung mit reiner Stuhlreihe veranstalten, sondern eine gemütliche Atmosphäre schaffen. Zu jedem Platz gehörte deshalb ein Tisch mit Tischdecke, auf dem bereits Gläser bereitstanden. Die Getränke sollten unkompliziert in Selbstbedienung funktionieren – mit gekühlten Flaschen an einem Seitentisch und einem kleinen Körbchen, in das man einfach zwei Euro pro Getränk legen konnte. Auch Besteck und Servietten für die spätere Pizza-Bestellung lagen bereits aus.
Alles völlig unkompliziert und irgendwie herrlich sympathisch, wie ich finde.
Und genau das hat später auch richtig gut funktioniert. Denn wie oft sitzt man auf Veranstaltungen eingequetscht in Stuhlreihen, balanciert Getränke auf den Knien oder weiß nicht wohin mit Tasche, Jacke oder Programmheft?
Auch an Parkplätze wurde gedacht. Direkt auf dem gepflasterten Innenhof und rund um das Gelände gab es ausreichend kostenlose Parkmöglichkeiten, die für die Gäste problemlos erreichbar waren.

Dienstagabend waren Robert und ich dann noch gemeinsam essen und später um 21 Uhr stand Roberts regulärer Livestream an, den ich sonst immer nur von zu Hause aus verfolge.
Dieses Mal war ich allerdings selbst wieder live mit dabei. Und ich dachte zunächst noch, ich könnte einfach gemütlich zuschauen.
Tja… Pustekuchen.
Denn der Herr hatte natürlich längst andere Pläne und erklärte mir kurz vorher ganz unschuldig, dass er bereits sämtliche Bücher herausgelegt hätte, die ich von ihm gelesen habe, damit wir gemeinsam über seine Geschichten, Figuren und meine Leseeindrücke sprechen könnten. Natürlich inklusive spontaner Fragen seinerseits. Dem sitzt der Schalk echt im Nacken *lach*.
Und diese Fragen haben es manchmal wirklich in sich. *zwinker*
Aber irgendwie war genau das schon der perfekte Vorgeschmack auf die kommenden Tage:
locker, herzlich und überhaupt nicht geschniegelt.
Am Mittwochmorgen hat mich Robert zur Dialyse nach Bramsche gefahren und während ich dort mehrere Stunden an der Maschine hing, hat er zuhause im Saal bereits weitere Tische gerückt und zusätzliche Stühle gestellt.
Nachdem er mich wieder abgeholt hatte, sind wir gemeinsam nochmal Schritt für Schritt alles durchgegangen und dabei mehrfach durchs ganze Haus getigert. Und damit meine ich wirklich alles.
Wir kontrollierten die Toiletten, prüften Toilettenpapier, Seife und Trockentücher, stellten bei den Damen sogar noch einen kleinen Raumduft auf, überprüften die Getränke und gingen gefühlt tausendmal irgendwelche Listen durch.
Irgendwann drückte er mir dann plötzlich einen Karton in die Hand und meinte nur:
„Wir brauchen noch eine Feedbackbox.“
Also wurden noch Bilder angepasst, aufgeklebt und alles vorbereitet, damit die Gäste später auch schriftlich ihre Eindrücke hinterlassen konnten.
Zwischendrin waren wir spazieren, einfach um ein wenig runterzukommen.
Wobei… eigentlich war vor allem ich hibbelig. Denn Robert selbst war die Ruhe in Person.
Über den Tag verteilt kam immer wieder dieses kleine Pling. „Oh! Noch eine Reservierung!“
Und wieder sprang er begeistert Richtung PC.
Es war einfach herrlich anzusehen, wie sehr ihn jede einzelne Anmeldung gefreut hat. Und obwohl er selbst immer wieder meinte, dass er vor eigenen Auftritten nie nervös sei, war ich dafür umso aufgeregter.
Wahrscheinlich einfach deshalb, weil ich mich so unglaublich für ihn gefreut habe, dass dieser Traum einer eigenen Lesungsreihe nun tatsächlich Realität wurde.
Mittwochabend zog er sich dann irgendwann zurück, um sein Programm noch einmal durchzugehen, Texte Probe zu lesen und – wie er sagte – seine Stimme „zu ölen“.
Ich durfte ausdrücklich nicht mitkommen, weil er mir die Überraschung nicht verderben wollte. Also habe ich es mir derweil auf der Couch gemütlich gemacht und einen Film geschaut.
Donnerstagmorgen wurde dann endgültig klar:
Die bisherigen Plätze reichen definitiv nicht aus.

Also wurden nochmal zusätzliche Tische aufgebaut, weitere Stühle gestellt und erneut umgeräumt. Der Hof wurde gefegt, die Regenrinne freigeschaufelt und die Eingangstür samt Sockel nochmal gründlich geputzt.
Nachmittags holte Robert dann noch weitere Freunde vom Bahnhof ab, die ebenfalls extra für die Lesung angereist waren und ebenfalls noch einige Tage bleiben wollten. Dann haben wir alle zusammen nochmal in Ruhe Tee getrunken und Kuchen gegessen…

Und ab 18 Uhr standen wir schließlich unten bereit, weil die Veranstaltung offiziell begann.
Während Robert sich um Gästeliste, Tickets und Gespräche kümmerte, übernahm ich sozusagen den kleinen „Escort-Service“ zum benachbarten Schützenverein Epe. Dieser unterstützte die Veranstaltung nämlich ebenfalls und bot interessierten Gästen die Möglichkeit, kostenlos Luftgewehr und Kleinkaliber Probe zu schießen. Viele waren anfangs skeptisch. Und kamen später grinsend mit ihren ausgedruckten Urkunden wieder zurück: „Das macht ja richtig Spaß!“

Währenddessen wurde es im Saal immer voller.
Und irgendwann ging die gesamte, anfangs so sorgfältig geführte Strichliste einfach völlig unter, weil gleichzeitig geredet, Gäste begrüßt, Tickets ausgegeben, Bücher signiert und Getränke organisiert wurden.
Offiziell standen irgendwann 62 Gäste auf der Liste. Tatsächlich dürften es aber eher um die 70 Menschen gewesen sein, denn am Ende waren praktisch alle vorbereiteten Plätze besetzt.

Und ganz ehrlich?
Für eine Premierenveranstaltung war das wirklich großartig, findet ihr nicht auch?!
Und trotzdem hatte man gleichzeitig das Gefühl: Da geht künftig noch viel mehr. Denn der Saal hätte sogar noch deutlich mehr Menschen fassen können.
Wer an diesem Abend nicht dort war, hat wirklich etwas verpasst!
Denn Robert Corvus legte einen absolut großartigen Auftritt hin.
Er las nicht einfach nur monoton Texte vor, sondern inszenierte Geschichten. Unterstützt durch Bilder auf der Leinwand wechselte er zwischen humorvollen Anekdoten, persönlichen Geschichten und Auszügen aus seinen Science-Fiction Werken. Er hob und senkte die Stimme an genau den richtigen Stellen, ließ Pausen wirken, baute kleine Scherze ein und schaffte es gleichzeitig immer wieder, emotionale Momente entstehen zu lassen. Er nutzte die Bühne komplett aus, war ständig in Bewegung und füllte den Raum mit seiner Präsenz.
Man merkte einfach, wie sehr er auf der Bühne aufgeht.
Einmal blendete er auf der Leinwand außerdem auch die Kulturpartner ein, die dieses Projekt ideell oder materiell unterstützen. Und ich fand es wirklich schön zu sehen, wie offen und herzlich Robert sich dafür bedankt hat. Genannt wurden unter anderem der Ortsrat Epe, die Honigmoorschule Epe, der Schützenverein Epe, das Kulturbüro Landkreis Osnabrück, das Literaturbüro Westniedersachsen, der Landschaftsverband Osnabrücker Land, die Stadt Bramsche, die Bramscher Nachrichten und tatsächlich auch ich bzw. Elchi’s World of Books & Crafts.
Und ich muss ehrlich sagen: In diesem Moment selbst dort auf der Leinwand zu stehen und auch noch namentlich erwähnt zu werden, hat mich ziemlich gerührt. Vielen lieben Dank dafür, lieber Robert. Darüber habe ich mich wirklich riesig gefreut.
Außerdem fand ich es schön, dass einige Vertreter dieser Unterstützer sogar persönlich vor Ort waren und sich die Lesung angeschaut haben. Dadurch hatte man noch mehr das Gefühl, dass hier gerade gemeinsam etwas aufgebaut wird, das für die Region wirklich etwas Besonderes werden könnte.
Ich musste unglaublich über die Bilder für die „Raucher- und Pipi-Pause“ lachen und später über die Pizza-Ankündigung.
Und auch die letzte kleine Geschichte über die Raupe, die sich zum Schmetterling verwandelt, war einfach unfassbar süß.
Eigentlich kündigte Robert sie nur als „einen letzten Satz“ an.
Nun ja…
Der Satz war dann vielleicht doch ein klein wenig länger.
Aber genau das machte es am Ende so charmant.
Der Einstieg begann übrigens mit einer Perry Rhodan Story – ich glaube sogar seiner ersten Geschichte für Perry Rhodan, ganz sicher bin ich mir aber nicht mehr. Jedenfalls saß ich erstmal da und dachte nur: „Ähm, … was genau ist das denn jetzt?“ Denn die Geschichte bestand gefühlt aus extrem vielen technischen Begriffen und endlosen Gleichungen.
Später las Robert unter anderem aus Sternbrücke und Feuer der Leere und unterstützte die Inhalte immer wieder mit Grafiken und kleinen visuellen Spielereien.
Richtig toll fand ich dabei die Idee mit den Murmeln.
Diese verteilte er an die Gäste, um Größenverhältnisse und Entfernungen im Sonnensystem anschaulich darzustellen. Und natürlich durfte jeder seine Murmel anschließend behalten, was bei vielen richtig gut ankam.
Auf der Bühne stand außerdem ein kleiner Tisch, auf dem jeweils das aktuelle Werk präsentiert wurde, aus dem gerade gelesen wurde. Dadurch wusste man immer direkt, in welchem Universum oder welcher Geschichte man sich gerade befand.
Auch die Erklärungen zu BattleTech waren herrlich lebendig dargestellt, inklusive Zeigestock und ausführlichen Erklärungen zu sämtlichen Funktionen irgendeines riesigen Kampfroboters, dessen Namen ich mir natürlich nicht merken konnte.

Sehr bewegend war außerdem ein Text seines Vaters, den dieser als Jugendlicher geschrieben hatte und den Robert noch heute im Original besitzt. Während des Vortrags konnte man erstaunliche Parallelen zwischen Vater und Sohn erkennen. Gleichzeitig war der Text lustig, nostalgisch und stellenweise auch melancholisch.
Immer wieder wurde im Publikum gelacht, aufmerksam zugehört und sichtbar mitgefiebert.

Natürlich blieben kleine Pannen dabei nicht aus – aber genau das machte den Abend am Ende nur noch sympathischer.
So bemerkten wir beispielsweise erst bei den ersten Publikumsfragen, dass das Mikrofon für die Gäste in der Saalmitte noch gar nicht eingeschaltet war. Ups.
Oder dass wir zwar an Pizza, Besteck und Servietten gedacht hatten…
…aber nicht daran, wohin später eigentlich die leeren Kartons und das benutzte Besteck sollen. Also wurde spontan improvisiert.
Und das wohl Lustigste überhaupt:
Robert hatte tatsächlich vergessen, sich selbst eine Pizza zu bestellen. Der Veranstalter der Pizza-Danach ging also am Ende leer aus. Ich glaube, das fasst den Abend eigentlich perfekt zusammen. Mitten im Organisieren, Moderieren, Kümmern und Reden hatte er schlicht vergessen, auch mal an sich selbst zu denken.
Die Getränke-Selbstbedienung funktionierte übrigens völlig problemlos, ebenso die Pizza-Bestellung über herumgereichte Flyer und Listen, in die man seine Wunschbestellung eintragen konnte.
Und während Robert irgendwo zwischen dem Telefonat für die Pizzaorganisation und weiteren Gesprächen mit Gästen unterwegs war, bin ich im Saal herumgelaufen, habe leere Getränkeflaschen eingesammelt, wieder in die Kästen sortiert und neue frische gekühlte Getränke bereitgestellt.
Manche Gäste kamen derweil direkt zu mir an die Theke, fragten nach Getränken oder baten um Hilfe.
Und irgendwann fühlte es sich gar nicht mehr wie eine klassische Veranstaltung an, sondern eher wie ein großes gemeinsames Zusammensitzen voller Geschichten, Gespräche und Begegnungen.
Besonders gefreut hat mich außerdem, dass mich tatsächlich einige Menschen aus dem Livestream erkannt und angesprochen haben. Wir unterhielten uns, machten Fotos und lernten endlich die Gesichter hinter den Chatnamen kennen.
Pünktlich zum Ende der Lesung kam dann übrigens auch schon die Pizza.
Natürlich blieb nicht jeder bis spät in die Nacht, aber es waren doch einige. Es wurde gegessen, geredet, gelacht und diskutiert. Einige Gäste kauften sogar direkt Tickets für weitere Veranstaltungen der Reihe.
Übrigens gab es auch gedruckte Eintrittskarten, auf deren Rückseite bereits die kommenden Termine stehen. Für Blogger*innen und Pressevertreter*innen war der Eintritt kostenlos, was ich wirklich unglaublich lieb fand. Und selbstverständlich musste ich mir meine Karte direkt signieren lassen.
Auch das Gästebuch und die Feedbackbox wurden intensiv genutzt. Fast alle hinterließen liebe Worte, positives Feedback oder einfach nur ihre Eindrücke vom Abend.
Und eine weitere kleine Überraschung wartete am Ende ebenfalls noch:
Als Robert später die Getränke- und Pizza-Kasse durchzählte, war sogar mehr Geld darin, als eigentlich nötig gewesen wäre. Einige Gäste hatten bewusst etwas mehr gegeben, um das Projekt zusätzlich zu unterstützen. Das ist doch absolut großartig!
Viele erzählten außerdem, dass dies ihre erste Lesung überhaupt gewesen sei. Und ich glaube, genau DAS ist eigentlich einer der schönsten Erfolge des Abends:
Wenn Menschen sagen, dass es ihnen gefallen hat und sie gerne wiederkommen. Dass sie neugierig geworden sind – auf Literatur, auf neue Genres und auf eben solche gemeinsamen Abende.
Nachdem die letzten Gäste gegangen waren, räumten wir noch gemeinsam auf, sammelten Gläser ein, legten Tischdecken zusammen und sortierten alles für den nächsten Tag vor. Anschließend haben wir noch gemeinsam gemütlich beisammengesessen und haben den Abend bzw. die Nacht langsam ausklingen lassen. Erst gegen 2:15 Uhr lagen wir dann schließlich im Bett.

Und obwohl ich Freitagmorgen bereits um 7:30 Uhr wieder zur Dialyse musste und die Nacht entsprechend kurz war, überwog am nächsten Tag eigentlich nur dieses zufriedene Gefühl nach einem richtig gelungenen Abend.
Später am Tag saßen wir nochmal zusammen und haben darüber gesprochen, was toll lief, was man künftig vielleicht noch verbessern könnte und woran man beim nächsten Mal denken sollte.
Aber vor allem blieb dieses Gefühl zurück, dass dort gerade wirklich etwas entstanden ist.
Der Abend hat Menschen zusammengebracht.
Es wurde gelauscht, gelacht und geschwatzt. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv und ich wünsche Robert von Herzen, dass die noch ausstehenden Fördergelder genehmigt werden und dieses Projekt weiter wachsen darf.
Denn in den Lindenwirt sind nicht nur Technik, Mikrofone, Leinwand, Bühne und Infrastruktur geflossen – sondern vor allem unglaublich viel Herzblut.
Und wenn diese Premiere auch nur ansatzweise zeigt, was aus „Literatur im Lindenwirt“ noch werden kann, dann stehen dort vermutlich noch viele ganz besondere Abende bevor.
Deshalb an dieser Stelle auch nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an dich, lieber Bernd, für deine Gastfreundschaft, die schönen gemeinsamen Tage, die vielen Gespräche und die Möglichkeit dein Herzensprojekt so nah miterleben zu dürfen!

Falls ihr nun neugierig auf „Literatur im Lindenwirt“ geworden seid, schaut gerne auch in mein ausführliches Interview mit Robert Corvus hinein, in dem er mehr über die Idee hinter dem Projekt, die geplanten Veranstaltungen und seine Vision für den Lindenwirt erzählt.
Weitere Informationen zur Lesungsreihe, den kommenden Terminen sowie Tickets findet ihr außerdem auf der offiziellen Webseite von Robert Corvus.
Über den Autor

Bildnachweis „Gustav Kuhweide, Köln“
Robert Corvus, 1972 geboren, lebt in Niedersachsen. Der Diplom-Wirtschaftsinformatiker war in verschiedenen internationalen Konzernen als Strategieberater und Projektleiter tätig. Corvus ist Metalhead, Kinofan und Tänzer. Als Bernard Craw veröffentlichte er zahlreiche Romane in den Reihen »Das schwarze Auge« und »Battletech« sowie einen apokalyptischen Vampirthriller. Als Robert Corvus etablierte er sich mit der Trilogie »Die Schattenherren« in der Grim & Gritty Fantasy, schreibt neben Einzeltiteln und Trilogien Fantasy bei »Die Vagabunden«, Science-Fiction bei »Perry Rhodan« und adaptierte gemeinsam mit Bernhard Hennen die »Phileasson-Saga«.
(Quelle + Infos: Amazon)
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