Transparenz:
“Die drei Klosterkids: Das Vermächtnis der alten Nonne“ von Karla Schniering, erschienen im Brendow Verlag, ist ein Hardcover, welches ich gelesen habe, als ich bei einem Freund zu Gast war. Das Buch stammt aus seinem privaten Bücherregal. Dieser Beitrag ist nicht bezahlt oder gesponsert und spiegelt ausschließlich meine eigenen Eindrücke wider. Ich kennzeichne ihn dennoch als Werbung, da er das Interesse an dem Buch wecken und potenzielle Kaufentscheidungen beeinflussen könnte.
Über das Buch

Autor*in: Karla Schniering
Originaltitel: Die drei Klosterkids: Das Vermächtnis der alten Nonne
Reihe | Band: –
Verlag: Joh. Brendow & Sohn Verlag GmbH, Moers (19. August 2013)
Seitenzahl: 144 Seiten | Hardcover
ISBN: 978-3865065308
Genre: Kinderbuch, Krimi
Altersempfehlung: ab 10 Jahren
Umschlaggestaltung: Brendow Verlag, Moers
Titelgrafik und Illustrationen: Jörg Peter
Worum geht es im Buch?
Das hätte nicht passieren dürfen! Als Jo sich mit seiner Schwester die alten und sehr kostbaren Krippenfiguren der Klosterkirche anschaut, stößt er aus Versehen Maria um. Doch das Missgeschick erweist sich als Glücksfall: Die Geschwister staunen nicht schlecht, als sie eine geheime Öffnung im Boden der Figur entdecken. Ist das tatsächlich ein Hinweis auf den alten Klosterschatz, über den seit ewigen Zeiten Gerüchte im Umlauf sind? Als der Küster vor der Kirche ganz schön was auf den Deckel bekommt, ahnen die beiden, dass sie nicht die Einzigen sind, die auf geheime Hinweise zum Fundort gestoßen sein könnten. Eine spannende Jagd beginnt!
Coverabbildung und Inhaltsangabe: © Brendow Verlag | Die drei Klosterkids: Das Vermächtnis der alten Nonne – Karla Schniering
Tropes
Tropes – diese Story-Elemente erwarten dich:
- Treasure Hunt
- Cryptic Clues
- Child Detectives
- Ancient Secret
- Dual Timeline
- Small Town Mystery
Meine Meinung zu „Die drei Klosterkids: Das Vermächtnis der alten Nonne“
„Die drei Klosterkids: Das Vermächtnis der alten Nonne“ von Karla Schniering ist ein spannender Kinderkrimi mit Abenteuer-, Rätsel- und Geschichtselementen, der vor der atmosphärischen Kulisse des Klosters Malgarten spielt und mich mit seinem außergewöhnlichen Schauplatz schnell für sich gewinnen konnte.
Schon der Einstieg hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte beginnt mit einer geheimnisvollen Szene im Jahr 1802, in der eine junge Nonne etwas verbirgt und Spuren für die Zukunft hinterlässt. Dadurch wurde meine Neugier sofort geweckt und ich wollte unbedingt wissen, was es damit auf sich hat. Parallel dazu erlebt man die Ereignisse in der Gegenwart, wodurch sich zwei Handlungsebenen entwickeln, die nach und nach immer stärker miteinander verknüpft werden. Gerade diese Verbindung aus Vergangenheit und Gegenwart hat für mich einen großen Teil des Reizes der Geschichte ausgemacht. Die Verknüpfung der beiden Zeitebenen ist der Autorin wirklich gut gelungen.
Im Mittelpunkt stehen die Zwillinge Jo und Josie sowie ihr bester Freund Nick. Die drei bilden ein sympathisches und glaubwürdiges Team. Jo ist neugierig, mutig und manchmal etwas voreilig, während Josie eher überlegt handelt und gerne nachdenkt, bevor sie Entscheidungen trifft. Nick ergänzt die beiden perfekt. Er ist ausgesprochen klug, wirkt aber gelegentlich etwas verträumt und verliert sich manchmal in seinen Gedanken. Gerade diese unterschiedlichen Charaktereigenschaften sorgen dafür, dass die Figuren lebendig wirken und sich wunderbar ergänzen.
Ausgelöst wird das Abenteuer durch ein Missgeschick. Als Jo versehentlich eine wertvolle Krippenfigur umstößt, entdecken die Geschwister eine geheime Öffnung an der Unterseite der Figur. Schon bald wird klar, dass dieser Fund mit einem alten Vermächtnis und möglicherweise sogar mit einem lange verschollenen Klosterschatz zusammenhängt. Natürlich bleiben die Kinder nicht lange die Einzigen, die den Hinweisen folgen. Auch andere Personen interessieren sich auffällig für die geheimnisvollen Spuren, und spätestens als der Küster angegriffen wird, wird deutlich, dass die Schatzsuche gefährlicher ist, als zunächst gedacht.
Die Handlung ist durchgehend abwechslungsreich. Immer wieder entdecken die Kinder neue Hinweise, entschlüsseln Rätsel und kommen dem Geheimnis der alten Nonne ein Stück näher. Besonders gefallen hat mir dabei, dass die Kinder die Hinweise nicht einfach nur entschlüsseln müssen, sondern auch alte Zeichen deuten, Symbole verstehen und sogar lateinische Begriffe einordnen. Genau solche Variationen machen für mich den Reiz einer guten Schatzsuche aus. Dabei bleibt die Spannung konstant erhalten, weil ständig neue Fragen auftauchen und man regelrecht dazu eingeladen wird, mitzurätseln. Gleichzeitig überfordert die Geschichte junge Leser*innen nicht, sondern bleibt jederzeit gut verständlich. Das Tempo ist ausgewogen. Ruhigere Momente wechseln sich mit aufregenden Szenen ab, sodass keine Langeweile aufkommt.
Sehr beeindruckt hat mich die authentische Darstellung des Klosters Malgarten. Da Karla Schniering selbst einige Zeit auf dem ehemaligen Klostergelände gelebt hat, wirken die Beschreibungen des Geländes, der Gebäude und der historischen Besonderheiten unglaublich anschaulich und atmosphärisch. Besonders die Schilderungen der Kirche, der Krippenlandschaft und anderer Besonderheiten des Klostergeländes erzeugen ein lebendiges Bild.
Ein echtes Highlight waren diese Beschreibungen für mich auch deshalb, weil ich das ehemalige Klostergelände Malgarten bei Bramsche bereits selbst besuchen durfte, als ich bei einem Freund zu Gast war. Der Ort hat auf mich eine ganz besondere Atmosphäre ausgestrahlt, und genau dieses Gefühl konnte die Autorin für mein Empfinden wunderbar einfangen. Während des Lesens habe ich mich gefühlt, als würde ich selbst wieder an den beschriebenen Orten wandeln und die Geheimnisse entdecken.
Unterstützt wird das Ganze durch die schönen Illustrationen von Jörg Peter sowie den Plan des Klostergeländes. Gerade jüngere Leser*innen können sich dadurch noch besser orientieren und die Wege der Kinder nachvollziehen. Solche Extras gefallen mir in Kinderbüchern immer sehr gut, weil sie das Leseerlebnis zusätzlich bereichern.
Auch der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Die Sprache ist leicht verständlich und flüssig. Gleichzeitig schafft es die Autorin, eine dichte Atmosphäre aufzubauen und die Spannung immer wieder anzuziehen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sorgen dafür, dass man schnell noch ein weiteres lesen möchte. Auch sorgt die detailreiche Erzählweise dafür, dass auch ältere Leser Freude an der Geschichte haben können.
Durch die gewählte Erzählweise war ich immer nah an den Kindern dran und konnte ihre Überlegungen und Entdeckungen gut nachvollziehen. Gleichzeitig sorgen die Abschnitte rund um die Nonne dafür, dass man Stück für Stück mehr über die Hintergründe erfährt. Diese Wechsel haben mir ausgesprochen gut gefallen, weil sie die Neugier konstant aufrechterhalten.
An manchen Stellen waren die Lösungen für mich recht schnell zu erahnen. Auch erfahrene Krimileser*innen werden die eine oder andere Spur vielleicht schon etwas früher durchschauen, aber da sich das Buch an jüngere Leserinnen und Leser richtet, hat mich das kaum gestört und passt gut zur Zielgruppe.
Obwohl das Buch bereits 2013 erschienen ist, wirkt die Geschichte keineswegs veraltet. Manche Kleinigkeiten, wie der Einsatz eines Fotoapparats statt eines Smartphones, verleihen dem Ganzen aus heutiger Sicht sogar einen besonderen Charme.
Fazit:
„Die drei Klosterkids: Das Vermächtnis der alten Nonne“ von Karla Schniering ist ein spannender Kinderkrimi voller Geheimnisse, kniffliger Rätsel und historischer Spuren. Besonders die atmosphärische Kulisse des Klosters Malgarten, die sympathischen Figuren und die gelungene Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart konnten mich überzeugen. Die Geschichte lädt zum Miträtseln ein, bietet jede Menge Abenteuer und punktet mit einem Schauplatz, der lange im Gedächtnis bleibt. Wer spannende Schatzsuchen, geheimnisvolle Klostergeschichten und clevere Nachwuchsdetektive mag, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Klare Leseempfehlung!
Meine Bewertung


Altersempfehlung und Zielgruppe
Ich würde „Die drei Klosterkids: Das Vermächtnis der alten Nonne“ von Karla Schniering ab etwa 10 Jahren empfehlen.
Die Geschichte richtet sich klar an junge Leserinnen und Leser, die Spaß an spannenden Rätseln, Schatzsuchen und Detektivgeschichten haben. Die Sprache ist leicht verständlich, die Kapitel sind angenehm zu lesen und die Handlung bleibt jederzeit gut nachvollziehbar. Gleichzeitig sorgt die Mischung aus Abenteuer, Geschichte und Geheimnissen dafür, dass das Buch nie langweilig wird.
Besonders geeignet ist die Geschichte für Kinder, die gerne mit den Figuren miträtseln, historische Schauplätze entdecken und spannende Geheimnisse entschlüsseln möchten. Wer Reihen wie Die drei ??? Kids, Die Knickerbocker-Bande oder klassische Kinder-Abenteuerromane mag, dürfte hier ebenfalls viel Freude haben.
Auch ältere Leserinnen und Leser können durchaus Gefallen an der Geschichte finden. Vor allem das authentisch beschriebene Kloster Malgarten, die historische Handlungsebene und die liebevoll ausgearbeitete Atmosphäre machen das Buch über die eigentliche Zielgruppe hinaus interessant.

Autor*in
xxx
(Quelle + Infos: xxx)
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Ich hoffe, meine Rezension hat dir gefallen und dich neugierig gemacht.
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