Transparenz:
Dieser Beitrag entstand freiwillig und aus persönlichem Interesse im Rahmen von Interviews mit Markus Gersting und Kim Nexus, die am 12. November 2026 bei der offenen Lesebühne der von Robert Corvus organisierten Lesungsreihe „Literatur im Lindenwirt“ auftreten werden.
Als Kulturpartnerin unterstütze ich die Lesungsreihe „Literatur im Lindenwirt“ und möchte mit dieser dreiteiligen Interviewreihe die sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer der offenen Lesebühne näher vorstellen sowie auf die Veranstaltung aufmerksam machen.
Der Beitrag ist weder bezahlt noch gesponsert, wird jedoch vorsorglich als Werbung beziehungsweise Kooperation gekennzeichnet, da er potenziell das Interesse an den vorgestellten Autorinnen und Autoren, ihren Werken sowie an der Lesungsreihe wecken oder den Besuch der Veranstaltung fördern könnte. Meine persönliche Meinung bleibt davon selbstverständlich unbeeinflusst.

Literatur im Lindenwirt 2026
Offene Lesebühne – Sechs Stimmen, sechs Geschichten
Teil 2: Markus Gersting & Kim Nexus
Nachdem ich euch im ersten Teil meiner kleinen dreiteiligen Interviewreihe zur offenen Lesebühne von „Literatur im Lindenwirt“ bereits Lysandra von Malgarten und Georg Saathoff vorgestellt habe, geht es heute in ganz andere literarische Welten.
Denn dieses Mal wird es fantastisch! Genauer gesagt bewegen wir uns zwischen Science-Fiction, fremden Welten, futuristischen Technologien und einer gehörigen Portion Magie.
Am 12. November 2026 erwartet uns bei der von Robert Corvus organisierten Lesungsreihe ein besonderes Nachspiel der diesjährigen Saison. Sechs Autorinnen und Autoren, die „Literatur im Lindenwirt“ bislang selbst aus dem Publikum kennen, wechseln an diesem Abend die Seiten und präsentieren jeweils knapp 15 Minuten lang ihre eigenen Geschichten.
Als Kulturpartnerin möchte ich euch die Teilnehmenden in meiner dreiteiligen Interviewreihe ein wenig näher vorstellen. Im zweiten Teil stehen nun Markus Gersting und Kim Nexus im Mittelpunkt.
Markus Gersting nimmt uns mit in sein umfangreiches Science-Fiction-Universum Hydorgol, dessen Anfänge bereits mehrere Jahrzehnte zurückreichen. Dabei beschäftigt er sich unter anderem mit gesellschaftlichen Entwicklungen, wissenschaftlichen Überlegungen und möglichen Zukunftsentwürfen.
Auch bei Kim Nexus verlassen wir die vertraute Erde. Allerdings treffen in ihren Hexenflug-Chroniken hochentwickelte Technologien auf Magie und Hexerei. Eine ungewöhnliche Mischung aus Science-Fiction und Fantasy, bei der vor allem die Figuren, ihre Beziehungen und ihre Entwicklung eine wichtige Rolle spielen.
Wie sind ihre Buchwelten entstanden? Woher nehmen sie ihre Inspirationen? Und was fasziniert sie persönlich an der Science-Fiction?
Darüber und über vieles mehr habe ich mit den beiden gesprochen. Natürlich durfte auch ein kleiner Ausblick auf ihren bevorstehenden Auftritt bei der offenen Lesebühne nicht fehlen.
Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen!

Literatur im Lindenwirt 2026 – Offene Lesebühne
Interview mit Markus Gersting
1. Lieber Markus, bevor wir über deinen Auftritt bei „Literatur im Lindenwirt“ sprechen, möchten wir dich gerne ein wenig näher kennenlernen. Wie würdest du dich jemandem vorstellen, der dich und deine Bücher bislang noch nicht kennt? Was sollte man unbedingt über dich wissen?
Hallo Michèle / Elchi, vielen Dank für das Interview zur kommenden Lesung im Lindenwirt bei Robert Corvus.
Die einfache Antwort auf deine Frage ist wohl: Ich mag gute Geschichten. Am liebsten aus dem Genre Science-Fiction, das ich schon als Kind für mich entdeckt habe. Aber auch Fantasy und andere Geschichten, solange sie mich mitnehmen und in der Welt und ihren Geschichten versinken lassen. Horror ist dagegen so gar nicht meins. Ansonsten bin ich umgänglich, wenn auch manchmal vielleicht etwas zu ehrlich. Wie regelmäßige Zuschauer meines Youtube-Kanals oder diverser Rezensionen vermutlich bestätigen können.
2. Deine Begeisterung für Technik, Naturwissenschaften und Science-Fiction begleitet dich offenbar schon seit jungen Jahren. Wie bist du schließlich selbst zum Schreiben gekommen, und was hat dich dazu bewogen, eigene Geschichten zu erzählen?
Ich mag gute Geschichten und habe in frühen Jahren eine Menge guter und nicht so guter Romane verschlungen. Unter anderen so ziemlich die ganze damals sehr gut sortierte SF-Abteilung der lokalen Stadtbibliothek. Und die der Nachbarstadt. Viele Geschichten habe ich geliebt, manche waren und sind wie Lem vielleicht immer noch etwas über meinem geistigen Horizont, bei anderen aber kam mir dann der Gedanke: Ja, spannend und gut erzählt, ABER diesen oder jenen Aspekt hätte ich anders gesehen und was wäre wenn … Das ist ein Teil der Geschichte, der andere sind eher mittelprächtige Geschichten, bei denen ich mir gedacht habe: Das kriegst du selbst besser hin! Die Kombination aus beiden Aspekten hat mich dann dazu verleitet mich an eigenen Geschichten zu versuchen. Ob die jetzt unbedingt besser waren? Wahrscheinlich eher nicht, aber damit hat sich für mich die Tür zu meinen eigenen Geschichten geöffnet. Mit der Zeit gewinnt man an Erfahrung und verliert hoffentlich auch ein paar Illusionen. Ich habe es jedenfalls nicht bereut, durch diese offene Tür gegangen zu sein.
3. Mit Hydorgol hast du ein umfangreiches Science-Fiction-Universum erschaffen, das sich über mehrere Romane erstreckt. Wie entstand die ursprüngliche Idee dazu, und hättest du damals gedacht, dass daraus einmal eine so große Welt entstehen würde?
Ein Kapitel (Nr.4 aus dem ersten Buch) stammt noch aus dem Jahr 1992 oder 1993 und der Phase meiner frühen Versuche. Irgendwann kamen dann das Leben und ein Schreibratgeber dazwischen und das Projekt lag lange Zeit auf Eis. Bis dann die Finanzkrise von 2007 dann 2008 bei meinem damaligen Arbeitgeber durchgeschlagen ist und ich mich in Kurzarbeit befand. Keine Überstunden, keine Wochenendarbeiten und dann noch ein freier Tag. Was tun mit all der ungewohnten freien Zeit?
Irgendwann bin ich dann über meine frühen Roman-Versuche gestolpert und dachte mir, wann wenn nicht jetzt? Der erste Roman ist eine Mischung aus einigem Angestauten aus meinem beruflichen Leben als IT-Administrator und meiner Interpretation meiner Lieblings-SF-Romane. Frank Herberts Wüstenplaneten-Romanen und Vernor Vinges „Ein Feuer auf der Tiefe“.
Es hat dann doch einige Zeit gedauert, bis der „Alpha-Centauri-Aufstand“ durch alle notwendigen Phasen eines Buchprojektes gegangen ist. Am Ende stand dann erstmal Durchschnaufen an. Und eine gewisse Leere, da dieses Projekt nun abgeschlossen war. Der Roman ist in sich geschlossen und war nicht Teil einer großartig geplanten Reihe oder Serie.
So groß ein Roman auch wirkt, vieles findet da keinen Platz in der Geschichte. Es gibt viele Möglichkeiten und Wege, die man mit der Handlung nehmen kann. Die Welt ist viel größer und hat, wie vielleicht die Figuren auch, noch viele unentdeckte Stellen und Seiten. Ab dann kam dann wieder die Frage, was passiert, wenn man den einen oder anderen Aspekt nochmal aufgreift und einen anderen Weg damit geht? Es war nicht geplant, aber der Appetit kam dann im übertragenen Sinne beim Essen.
4. Was fasziniert dich persönlich am Science-Fiction-Genre? Ist es die Möglichkeit, fremde Welten und zukünftige Technologien zu erschaffen, gesellschaftliche Entwicklungen zu hinterfragen oder einfach die nahezu grenzenlose Freiheit der Fantasie?
Eine gute Frage! Die große Stärke der SF ist es, meiner Meinung nach, Aspekte logisch, konsistent und dann auch konsequent zu durchdenken und dann in Geschichten zu verpacken. Die Frage, was passiert, wenn man bestimmte Annahmen trifft und die dann durchspielt. Quasi ein Gedankenexperiment. Schön ist auch, dass die Welt dann fremd wird und damit vom Alltag entkoppelt ist. Es mögen alltägliche oder reale Probleme sein, aber da es woanders spielt, kann man das in Ruhe aus einem anderen Blickwinkel betrachten, ohne das dann gleich Handlungsstress im realen Leben entsteht. Es ist dann auch Urlaub vom Leben.
5. Woher nimmst du deine Inspiration? Sind es wissenschaftliche Erkenntnisse, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen, persönliche Erlebnisse oder manchmal ganz alltägliche Beobachtungen, aus denen neue Geschichten entstehen?
Ich würde behaupten: Nichts entsteht aus dem Nichts. Die Kombination von mehreren, vielleicht alltäglich oder banal wirkenden Dingen, aus beliebiger Quelle, ergeben manchmal einen Keim, aus dem sich dann eine Geschichte entwickelt. Quelle sind da die Nachrichten, Onlinemagazine zu Wissenschaft, Technik und IT, aber natürlich auch die Romane, die dann quasi als Patenbuch fungieren. Wichtig ist, dass man dann seinen eigenen Twist an den Dingen findet. Wobei diese Ideen dann reifen müssen, meistens auf einen langen Spaziergang im Wald. Viele Ideen entstehen aber auch spontan während des Schreibens, wenn ich beim Schreiben auf ein Problem stoße und dann eine Lösung brauche. Meistens enthält das Problem dann auch die Lösung, wenn man das aus einer anderen Richtung betrachtet.
Wichtig ist, hier vielleicht die altbekannten offensichtlichen Lösungen vom Tisch zu fegen und dann mit den Fakten einen neuen Versuch zu starten. Das Novum zu finden.
6. Gerade bei einem so umfangreichen Universum wie Hydorgol gibt es sicherlich zahlreiche Figuren, Schauplätze und Handlungsstränge. Wie gehst du beim Schreiben vor? Planst du deine Geschichten bis ins kleinste Detail oder lässt du dich auch gerne von spontanen Ideen überraschen?
Ich bezeichne mich als einen entwickelnden Autor. Obwohl ich selbst eher kopflastig bin empfinde ich zu viel Planung als eher kreativitätshemmend bis -tötend. Wenn ich das Ende kenne, dann ist die Geschichte erzählt und mich lockt dann nichts mehr.
Ein gewisser Grundstock muss vorhanden sein. Ich brauche eine funktionierende Welt, ein paar lebendige Charaktere und den Startvektor. Dann geht es auf Entdeckungsreise und ich folge den Charakteren auf ihrem Weg durch die Geschichte. Meistens als eine Art Chronist, ab und zu aber auch als Übel anrichtender Gott wenn die Charaktere und damit auch die Geschichte einen Weg einschlägt, den ich nicht mag. Vieles entsteht auf dem Weg relativ spontan.
7. Science-Fiction bietet nicht nur spannende Abenteuer, sondern auch die Möglichkeit, philosophische, moralische und gesellschaftliche Fragen aufzugreifen. Gibt es bestimmte Themen oder Botschaften, die dir in deinen Geschichten besonders am Herzen liegen?
Ein gutes Beispiel ist da vielleicht mein neustes Werk, das „Dominium Hominium – Das Flackern“. Die Nachrichten lassen wohl nicht nur bei mir den Eindruck aufkommen, dass wir uns auf den Rand der Dystopie zu bewegen. Auch wenn die Dystopie ihre Fans hat, ziehe ich persönlich einen konstruktiveren Ansatz vor. Wegen etwas zu sein ist immer einfach. Es dann besser zu machen ist deutlich schwieriger. Wie könnte den eine zukünftige Gesellschaft aussehen, die viele Probleme gelöst hat? Mein Versuch ist da das Dominium Hominium, das aber natürlich auch Konfliktpotenzial bieten muss und für machen wahrscheinlich auch dystopische Aspekte hat. Ob es gelungen ist? Wer weiß, das muss jeder Leser für sich selbst beurteilen.
8. Welche Rolle spielen Bücher in deinem eigenen Leben? Gibt es bestimmte Autorinnen, Autoren oder Werke, die dich besonders geprägt oder vielleicht sogar zu deinem eigenen Schreiben inspiriert haben?
Am Anfang habe ich mich durch Berge von Romanen gelesen, ohne dabei auf Autoren und Namen zu achten. Vielfach waren das dann Kurzgeschichtensammlungen, des Pudelskern ist aber wohl hängen geblieben.
Ich behaupte immer, ich bewege mich im Bermudadreieck aus Frank Herberts „Dune“, Vernor Vings „Ein Feuer auf der Tiefe“ und Perry Rhodan. Aber auch der Herr der Ringe oder der Name der Rose haben ihre Spuren bei mir hinterlassen.
9. Bisher hast du „Literatur im Lindenwirt“ aus dem Publikum heraus erlebt. Was gefällt dir an dieser Veranstaltungsreihe besonders, und wie fühlt es sich an, im November nun selbst auf der Bühne zu stehen und die Zuhörerinnen und Zuhörer in dein Hydorgol-Universum zu entführen?
Ein paar Lesungen habe ich als Zuhörer aber auch als Vortragender schon teilgenommen. Die überwältigende Mehrheit davon waren aber im virtuellen Raum bei Thorsten Küper. Was den Vorteil hat, das man die im Pölter von zuhause aus genießen kann. Der Nachteil ist aber, dass der gemütliche Teil danach fehlt.
Die realen Lesungen beim Robert im Lindenwirt waren bisher immer gut bis sehr gut besucht. Was bei Lesungen z.B. auf Cons öfter auch mal ganz anders aussehen kann. Robert hat tolle Autoren* für seine Lesungen gewinnen können und ich mag die Mischung aus einheimischen Eperanern und zugereisten Fans der jeweiligen Autoren. Ich fühle mich im Lindenwirt auf den Lesungen immer sehr wohl.
Etwas Lampenfieber habe ich immer noch vor einer Lesung und ich hoffe da den Erwartungen der Zuhörer zu erfüllen und vielleicht bei dem oder der einen oder anderen Neugier auf das Hydorgol-Universum wecken zu können. Die Vorfreude steigt von Tag zu Tag.
10. Zum Abschluss noch ein kleiner Blick in die Zukunft: Gibt es bereits weitere Geschichten oder Projekte, an denen du arbeitest? Und worauf freust du dich bei der offenen Lesebühne besonders?
Aktuell ist eine Kurzgeschichte für die DSA-Antologie der Kurzfilmschmiede in Arbeit. Und das Hydorgol-Universum lockt noch mit weiteren Geschichten-Ideen, die aber noch etwas reifen müssen.
Vielen Dank an Markus Gersting für die interessanten und persönlichen Einblicke in seinen Weg zum Schreiben, seine Geschichten und sein Hydorgol-Universum!
Kommen wir nun zu Kim Nexus, die uns mit ihren Hexenflug-Chroniken in eine ganz andere Welt der Science-Fiction entführt. Auch ihr habe ich einige Fragen zu ihren Büchern, ihren Inspirationen und ihrem bevorstehenden Auftritt bei „Literatur im Lindenwirt“ gestellt.
Literatur im Lindenwirt 2026 – Offene Lesebühne
Interview mit Kim Nexus
1. Liebe Kim, bevor wir über deinen Auftritt bei „Literatur im Lindenwirt“ sprechen, möchten wir dich gerne ein wenig näher kennenlernen. Wie würdest du dich jemandem vorstellen, der dich und deine Bücher bislang noch nicht kennt? Was sollte man unbedingt über dich wissen?
Hallo Michèle, vielen Dank für das ich euch etwas über meine Bücher und mich erzählen darf. 😊 Als Kim Nexus schreibe ich charaktergetriebene, actiongeladene Science-Fantasy und Science-Fiction. Meine Hauptreihe, die „Hexenflug Chroniken“, spielt im 25ten Jahrhundert und begleitet eine gemischte Raumschiffcrew auf ihrer Mission, einem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Dabei müssen sie allerlei interne und externe Konflikte und Gefahren meistern, von denen einige auch magischer Natur sind. Die Hexenflug Chroniken umfasst momentan 5 Bände in 7 Büchern. Diese „erste Staffel“ entspricht dem ersten großen Handlungsbogen. Bis die Reihe beendet ist, wird es noch ein bis zwei weitere Staffeln geben.
Alle, die ihre Science-Fiction ohne Magie oder einen schnellen Einstieg in mein Universum bevorzugen, können auch mit der Avalanche-Reihe beginnen. Hierbei handelt es sich um eine Prequel-Reihe, in der man einige der Figuren der Hauptreihe schon mal kennenlernen kann. Zwölf Jahre vor Band 1 der Hauptreihe rollt sie einige der Ereignisse auf, welche ich dort am Rande erwähne und ist ohne Vorkenntnisse genießbar.
2. Wie bist du eigentlich zum Schreiben gekommen? Waren fantastische Geschichten und fremde Welten schon immer deine große Leidenschaft, oder gab es einen bestimmten Moment, in dem du beschlossen hast, selbst Geschichten zu erzählen?
Ja, wie bin ich zum Schreiben gekommen?
Ich schreibe eigentlich, solange ich denken kann. Ich glaube, die ältesten Nachweise meines Schreibtums stammen aus der Zeit, als ich elf Jahre alt war oder so. Und das hat für mich einfach immer dazugehört.
3. Mit deinen Hexenflug-Chroniken verbindest du zwei Genres, Fantasy und Science-Fiction. Wie entstand die Idee, Hexen ins Weltall zu schicken, und was fasziniert dich an dieser ungewöhnlichen Kombination?
Wenn ich ganz ehrlich bin: Schlecht durchgeführte Nachforschung. Lach
Ich habe nach einer interessanten, heißen Nische gesucht, in der ich auch schreiben mag. Science-Fantasy war auf dem englischsprachigen Markt für eine Weile genau das. Leider ist dieser Trend nicht nach Deutschland übergeschwappt und es ist mir nicht gelungen, auf dem internationalen Markt Sichtbarkeit zu erlangen. Tatsächlich verkaufe ich mehr englische Bücher in Deutschland als irgendwo anders auf der Welt. Wäre ich geschickt gewesen, hätte ich erst nur eine Trilogie geschrieben. Dummerweise habe ich mich in die Charaktere und das Universum verliebt und zusätzliche Ideen haben eine gradlinige Geschichte mit vielen Nebenquests ausgestattet.
Alles in allem macht mir die Kombination aus Magie und Weltraum einfach zu viel Spaß. In meinem Kopf ist da ein ganzes Universum voller interessanter Geschichten, die ich noch erzählen möchte und an jeder Ecke lauern weitere Ideen.
4. Was bedeutet das Schreiben für dich persönlich? Ist es vor allem die Möglichkeit, deiner Fantasie freien Lauf zu lassen, neue Welten zu erschaffen oder vielleicht auch Themen und Gedanken aufzugreifen, die dich im Alltag beschäftigen?
Schreiben ist für mich etwas, das ich einfach tue. Ich habe schon immer geschrieben und ich weiß aus Erfahrung, dass selbst, wenn ich an einen Punkt komme, wo ich sage: „Ich weiß gerade nicht, was ich schreiben soll; ich bin kreativ ausgelaugt/ich habe keine Zeit; ich höre jetzt auf“, ich dann doch wieder anfange.
So wie andere Leute vielleicht gerne spazieren gehen oder an Autos rumschrauben, so gehört das für mich einfach zum Leben dazu.
Es ist allerdings nicht so, dass ich aktiv Dinge, die mich im Alltag beschäftigen, in meinen Büchern verarbeite. Sicher, es gibt Themen und Motive, welche in meiner Fiktion immer wieder eine Rolle spielen und die ich oft unbewusst einbaue: Was bedeutet es, Partner/Elternteil/Geschwisterkind/ein guter Freund zu sein und füreinander einzustehen? Was treibt Menschen an, sich über ihre Grenzen hinaus für etwas einzusetzen? Wofür lohnt sich dieser Einsatz? Was wartet nach dem Tod auf uns?
Alles Dinge, die viele von uns bewegen und auf die ich kein Monopol habe.
5. Woher nimmst du deine Inspiration? Sind es Bücher, Filme, wissenschaftliche Entwicklungen, persönliche Erlebnisse oder manchmal ganz alltägliche Situationen, aus denen deine fantastischen Ideen entstehen?
Im Bereich Science-Fiction haben mich besonders „Babylon 5“ und „Star Trek – Deep Space 9“ geprägt. Ich liebe die Vielschichtigkeit der Charaktere und den Fakt, dass dort jeder mit seinen eigenen Erfahrungen, Motivationen und einer Agenda daherkommt, die nicht unbedingt mit denen der anderen kompatibel ist. Als langjährige Rollenspielerin finde ich das auf angenehme Art realistisch. Ich erfreue mich daran, meine Charaktere aufeinander loszulassen und ich selbst genieße Bücher und Serien, die mir eine dreidimensionale Welt zeigen; die mir das Gefühl geben, dass da mehr ist und dass ich jeder beliebigen Nebenfigur in ein weiteres Abenteuer folgen könnte.
Auch die hoffnungsvolle Positivität der ursprünglichen „Star Trek“-Serien hat mich stark beeinflusst. Anders heißt nicht unbedingt schlecht. Der Mensch ist im Grunde seines Herzens gut und wenn wir die Zähne zusammenbeißen und uns gegenseitig die Hand reichen, dann wird am Ende schon alles gut. – Das ist die Art von Fiktion, die ich gerne lese und gerne schreibe. Weil ich unverwüstlich optimistisch bin und finde, dass die echte Welt genug Negativität zu bieten hat – das muss ich meinen Lesern nicht spiegeln. 😉
Für die Ästhetik meiner Reihe habe ich mich stark bei „Shadowrun“ und dem Buch „The Future is Faster Than You Think“ von Peter Diamandis und Steven Kotler bedient. Dass mir auch eine gute Portion Cyberpunk-Humor in meine Bücher gerutscht ist, war mir allerdings nicht aufgefallen, bevor mich meine Leser darauf aufmerksam machten.
6. In deinen Geschichten treffen Magie und hochentwickelte Technologie aufeinander. Wie gehst du beim Erschaffen einer solchen Welt vor? Entwickelst du zunächst ihre Regeln und Hintergründe oder entstehen diese gemeinsam mit der Handlung und deinen Figuren?
Das ist eine super Weiterführung von der Frage nach der Inspiration, denn ich beginne meinen Weltenbau mit Inspiration, stelle ein Konzept auf und verfeinere es dann im Laufe der Geschichte.
Ich beginne mit Konzepten, Büchern zu einem Thema (oft auch Sachbüchern) und anderen Überlegungen. Oft sehe ich Dinge, die ich einbringen will oder Probleme, die ich lösen muss. Dann lasse ich das wirken, bis mein Gehirn mir etwas vorlegt, mit dem ich weiterarbeiten kann. Das können Story-Ideen, Konzepte, Charaktere oder Fragen sein.
Ein Beispiel:
Als ich beschloss, Fantasy und Science-Fiction zu mischen, habe ich Bücher in dem Bereich gelesen, wie zum Beispiel „Starship’s Mage“ von Glenn Stewart und die „Magitech Chronicles“ von Chris Fox. Beide hatten coole Ideen, waren mir aber nicht ausgewogen genug. Ich wollte keine Fantasy, die zufällig im Weltall spielt oder Magie einbauen, nur um Dinge zu ermöglichen, die unsere Wissenschaft noch nicht leisten kann.
Dann stolperte ich über „The Future Is Faster Than You Think“ von Peter Diamandis und Steven Kotler. Dieses Sachbuch geht auf Brain-Computer-Interfaces, Augmented Reality, Virtual Reality und Ähnliches ein. Das hat mich sehr beeindruckt und mir die Ästhetik geliefert, die ich gesucht habe. Viele Dinge habe ich aus diesem Buch als Status quo in meine Welt übernommen.
Bei mir hat jeder ein Brain-Computer-Interface, also eine Direktverbindung zu einem größeren Computer bzw. einen kleinen Computer im Gehirn. Man hat seine eigene Augmented Reality und eine geteilte Augmented Reality, wo man mit anderen Dateien hin- und herschieben kann, als wären es echte, dreidimensionale Gegenstände. Werbung läuft auch zum großen Teil über AR. Und es gibt noch die Virtual Reality, wo man wirklich dann komplett drin versinkt, wie die „Matrix“-Filme und „Shadowrun“ es uns in Aussicht stellen.
Man sagt ja, Science-Fiction sei ein Spiegel der Zeit, in der sie geschrieben wurde. Es ist die Gesellschaft, die zu dem Zeitpunkt vorhanden ist, weitergedacht mit den Hoffnungen, wie ein besseres Morgen aussehen könnte. Das stimmt schon irgendwie.
Und das finde ich auch in Ordnung. Ich schreibe kein spekulatives Hard Sci-Fi für Studierte, sondern Kurzurlaub für die Seele. Meine Leser sollen sich abgeholt und gut unterhalten fühlen – und sich nicht das Hirn darüber zermartern, wie das jetzt alles im Detail funktioniert.
Wichtig ist nur, dass die Welt und die Magie sich glaubhaft anfühlen. Dafür braucht es selbstverständlich Regeln.
Die Physik liefert das Fundament und ich halte mich an die wissenschaftliche Realität, insoweit sie dem Lesegefühl nicht im Weg steht. Bei mir gibt es keine Töne im Vakuum, Explosionen nur durch die freiwerdenden Gase. Da Schießpulver im All nicht funktioniert (und ich zu faul war, echte Gewehre zu recherchieren), gibt es bei mir magnetisch getriebene Pistolen und Kanonen. Laser … funktionieren nicht so, wie „Star Wars“ und „Star Trek“ uns das verkauft, und Schutzschilde sind … kompliziert. Also gibt es bei mir Strahlenwaffen und sehr limitierte, energiefressende Schutzmechanismen.
Meine Weltraumkämpfe sind allerdings kein reines Ausnavigieren, sondern die deutlich spannenderen Gefechte, wie wir sie aus Sci-Fi-Klassikern kennen.
Wann immer ich die wissenschaftliche Realität nicht spannend genug darstellen kann, nehme ich es nicht so eng – wie gesagt, ich schreibe ja kein Hard SF.
Ich achte jedoch drauf, mir nicht selbst zu widersprechen. Wenn ich einmal festgelegt habe, wie etwas funktioniert, ziehe ich das durch.
Am Anfang hatte ich eine grundlegende Idee, wie die politische Lage in meinem Universum ist und wie (und warum) die Magie funktioniert. Dieser Grundaufbau hat sich natürlich mit den Geschichten und den Figuren weiterentwickelt und an Details gewonnen.
Immer wenn ich einen neuen Zauber oder ein neues Gadget erfinde, stelle ich sicher, dass es mit den bisherigen Regeln kompatibel ist und meine bisherigen Ausführungen nicht untergräbt.
7. Gerade in der Fantasy und Science-Fiction können Figuren vor außergewöhnliche Herausforderungen gestellt werden. Was ist dir bei der Entwicklung deiner Charaktere besonders wichtig? Und gab es vielleicht schon einmal eine Figur, die beim Schreiben ein überraschendes Eigenleben entwickelt hat?
Bei der Entwicklung meiner Charaktere ist mir vor allem die Entwicklung meiner Charaktere wichtig. Also dass sie keine starren Pappgesellen sind, sondern mit und an ihren Aufgaben wachsen.
Ein Reviewer hat mich darauf hingewiesen, meine Figuren wären in „Hexenflug ins All“ noch recht eindimensional. Geschichte und Schreibstil hatten die Person dennoch überzeugt, weiterzulesen und bei Band 2, „Hexenflug zum Jupiter“, war sie schon deutlich glücklicher mit der zunehmenden Tiefe der Charaktere.
Als Fan von „Babylon 5“ und „DS9“ ist mir die Interaktion der Figuren miteinander sehr wichtig. Ich finde es spannend, wenn nicht alle denselben Hintergrund, dieselben Ziele und dieselbe Motivation haben, sondern es auch Konflikte zwischen den Protagonisten gibt. Wo sie aneinander reiben, definiert ihre inneren Werte und externen Unterschiede.
Und so wie die Geschichte durch das Handeln der Charaktere getrieben wird, verändert die Handlung natürlich auch die Charaktere.
Sollte es zumindest.
Meiner Meinung nach.
Nichts finde ich als Leser schlimmer, als wenn ein Autor seine Figuren in Handlungen und Aussagen presst, welche diese niemals von sich aus durchführen würden. Denn das untergräbt mein Verständnis der Figur – wofür sie steht – und zerstört die Illusion. Wenn die Figuren nicht der Handlung folgen wollen, dann habe ich als Autor sie nicht passend dazu motiviert.
Oder vielleicht habe ich auch einen Fehler gemacht. Es kommt durchaus vor, dass sich eine meiner Figuren gegen meine Pläne sträubt.
Ein Beispiel:
Direkt im ersten Band sollte ein Charakter sterben – so „Tod des Mentors“ und so.
Die Figur hat aber einfach zurückgekämpft und sich durchgesetzt. Er meinte so zu mir: „Hallo? Ich habe den Krieg überlebt und drei Töchter großgezogen. Da murkst mich doch nicht so ein dämlicher Lackaffe in meinem Traum ab. Bist du denn wahnsinnig?“
Da musste ich ihm leider recht geben.
Und so wurde ein Charakter, der im ersten Band sterben sollte, zu einem wichtigen Pfeiler der kompletten Geschichte. Und die Geschichte ist dadurch deutlich vielschichtiger und reicher.
Also, ja, meine Figuren überraschen mich gelegentlich, und das ist (nachdem der Frust abgeklungen ist 😉) auch eine der Freuden am Schreiben. Es bedeutet, dass ich einen Fehler ausbügeln und die Story besser machen kann.
8. Welche Rolle spielen Bücher in deinem eigenen Leben? Gibt es bestimmte Genres, Autorinnen oder Autoren, die dich besonders begeistern oder nachhaltig geprägt haben?
Leider komme ich zwischen drei Kindern, Vollzeitjob, Ehemann, Haus und Hobby kaum mehr zum Lesen. Ich scherze schon seit Jahren: „Ich würde ja gerne mal wieder ein Buch lesen, das ich nicht selbst geschrieben habe“ 😉.
Wie ich vorher schon sagte, habe ich in meiner Kindheit und Jugend sehr viel gelesen. Sehr, sehr viel. Hauptsächlich Fantasy. Dank meines schlechten Gedächtnisses konnte ich viele gute Bücher mehrmals genießen.
Mein absolutes Lieblingsbuch, „Das Museum der gestohlenen Erinnerungen“ von Ralf Isau habe ich jedes Jahr mindestens einmal verschlungen. Besonders gut fand ich hier und in seiner „Neschan-Trilogie“ die parallele Handlungsstruktur, die Isau sich bei der „Unendlichen Geschichte“ abgeschaut und hervorragend umgesetzt hat. Ich habe etwas Ähnliches in „Hexenflug zum Jupiter“ versucht, allerdings mit einem Twist: Die parallele Handlung ist in der Vergangenheit und wird chronologisch „falsch herum“ erzählt, damit die große Konfrontation am Anfang als Echo fürs Climax der Hauptstory dient. Die Handlung beleuchtet die Ereignisse im Jetzt und verpasst einigen subtilen Details ihre unterliegende Bedeutung.
Inzwischen lese (bzw. höre) ich eher Sachbücher und Universitätskurse. Zum einen, weil ich vielseitig interessiert bin; zum anderen, weil es im Angesicht meiner To-Do-Liste schon fast dekadent anmutet, sich die Zeit für Belletristik zu nehmen.
Ich bin ein sehr großer Fan von „The Great Courses“, einem amerikanischen Unternehmen, das Universitätslevel-Kurse anbietet. Sie suchen sich Vortragende, die Experten für ein gewisses Thema sind und sich am besten auch dadurch als besonders gute Lehrer herausgestellt haben. Ob Literatur, Geschichte, Technik – ich höre mir fast alles an, kann mich kaum entscheiden. Es ist ein ganz toller Service und im Abo auch gar nicht so teuer.
9. Bisher hast du „Literatur im Lindenwirt“ aus dem Publikum heraus erlebt. Was gefällt dir an dieser Veranstaltungsreihe besonders, und wie fühlt es sich an, im November nun selbst auf der Bühne zu stehen und die Zuhörerinnen und Zuhörer auf eine Reise zwischen Hexerei und Weltraum mitzunehmen?
Besonders gefällt mir der familiäre Rahmen, das ultragemütliche Zusammensitzen hinterher. Darauf freue ich mich schon riesig. Natürlich auch darauf, selbst mal auf der Bühne stehen zu dürfen. Das wird bestimmt lustig. 😊
10. Zum Abschluss noch ein kleiner Blick in die Zukunft: Gibt es bereits weitere Geschichten, neue Welten oder andere Schreibprojekte, an denen du arbeitest? Und worauf freust du dich bei der offenen Lesebühne besonders?
Als Nächstes liegen Band 6 der „Hexenflug Chroniken“ und Teil 3 der „Avalanche-Reihe“ an.
Für Band 6 habe ich bereits einen groben Handlungsverlauf im Kopf. Das muss ausgearbeitet und ausgeschrieben werden.
Das dritte Ava-Buch habe ich angefangen, nur um festzustellen, dass das Konzept noch nicht ganz ausgereift ist. Das muss ich nochmal überdenken.
Als ich dann von einem Bekannten gefragt wurde, ob ich eine Kurzgeschichte zu einer DSA-Anthologie beitragen möchte, habe ich die kreative Ablenkung gerne angenommen.
Außerdem arbeite ich an einer Hörbuchversion von „Hexenflug ins All“, da das auf Cons sehr oft angefragt wurde.
Alles in allem kann man sagen: es wird etwas dauern, bis die nächsten Bände in meinem Universum rauskommen, aber ich bin dran. 😉
Ideen habe ich definitiv genug. Nicht nur für die Hauptreihe, sondern auch für mehrere Nebenreihen und ergänzende Romane, welche ich mit Freude ausarbeiten würde, hätte ich mehr Zeit.
Das kommt erst mal alles auf die Bucket-Liste. … Sind ja nur noch 25-30 Jahre bis zur Rente 😉.
Bei der offenen Lesebühne freue ich mich besonders auf die Gespräche mit den potenziellen Lesern (dafür gehe ich auch so gerne auf Cons) und das gesellige Miteinander danach – das ist immer wieder schön. 😊
Mein persönlicher Eindruck
Ich finde, die Antworten von Markus und Kim zeigen sehr schön, wie unterschiedlich man an das Schreiben fantastischer Geschichten herangehen kann und wie viele Gedanken hinter den erschaffenen Welten stecken.
Besonders interessant fand ich Markus‘ Vorstellung von Science-Fiction als Gedankenexperiment und seine eher spontane Arbeitsweise, bei der er sich von seinen Figuren durch die Geschichte führen lässt. Auch seine Überlegungen zu möglichen gesellschaftlichen Entwicklungen und einer besseren Zukunft haben mich neugierig gemacht.
Bei Kim hat mich vor allem begeistert, wie viel Überlegung in der Verbindung von Magie und moderner Technologie steckt. Gleichzeitig fand ich ihre Einstellung zur Figurenentwicklung und ihren optimistischen Blick auf die Zukunft sehr sympathisch. Und die Geschichte von der Figur, die sich einfach nicht umbringen lassen wollte, hat mich wirklich zum Schmunzeln gebracht.
Was beide für mich verbindet, ist ihre Freude daran, Geschichten und Welten zu erschaffen, in denen es immer noch etwas Neues zu entdecken gibt.
Ich freue mich jedenfalls, dass sich Markus und Kim die Zeit für meine Fragen genommen haben, und bin schon sehr gespannt darauf, welche Ausschnitte aus ihren Geschichten sie uns bei der offenen Lesebühne präsentieren werden.
Informationen zur offenen Lesebühne
Die offene Lesebühne von „Literatur im Lindenwirt“ findet am 12. November 2026 statt und bildet ein besonderes Nachspiel der diesjährigen Lesungssaison.
Beginn ist um 20:15 Uhr. Anders als bei den bisherigen Literaturabenden wird es dieses Mal kein Vorprogramm geben. Auch auf eine Moderation wird verzichtet, sodass die sechs Autorinnen und Autoren, die die Veranstaltungsreihe bereits als Gäste kennen, ganz im Mittelpunkt stehen. Sie werden an diesem Abend jeweils knapp 15 Minuten lang ihre eigenen Texte präsentieren.
Neben Markus Gersting und Kim Nexus sind auch Lysandra von Malgarten, Ufke Cremer, Georg Saathoff und Thomas Thalmaier dabei.
Ab etwa 22 Uhr ist wieder Zeit für das mittlerweile schon traditionelle gemeinsame Essen, bei dem der Abend in gemütlicher Runde ausklingen kann. Wer möchte, kann sich zuvor in eine herumgereichte Essensliste eintragen und den entsprechenden Betrag in ein Körbchen legen. Während einer Pause bestellt Robert Corvus dann das Essen – hauptsächlich Pizza, aber auch Salate oder Nudelgerichte stehen zur Auswahl. Die Lieferung trifft anschließend nach der Veranstaltung ein, sodass alle, die noch ein wenig bleiben möchten, gemeinsam essen, sich austauschen und über die gehörten Geschichten plaudern können.
Die Teilnahme am gemeinsamen Essen ist natürlich vollkommen freiwillig.
Der Eintritt ist frei. Stattdessen wird ein separates Körbchen für freiwillige Beiträge herumgereicht. Der gesammelte Betrag wird anschließend zu gleichen Teilen unter den sechs Auftretenden aufgeteilt.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht verpflichtend, erleichtert jedoch die Planung der Bestuhlung. Auch spontane Besucherinnen und Besucher sind herzlich willkommen.
Alle weiteren Informationen zur Veranstaltung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung findet ihr auf der Website von Robert Corvus. Dort findet ihr die aktuellen Informationen zur Veranstaltung sowie Hinweise zur Anfahrt und Übernachtungsmöglichkeiten.
Bitte informiert euch vor eurem Besuch noch einmal über den aktuellen Stand, da Änderungen jederzeit möglich sind.
Weitere Beiträge zu „Literatur im Lindenwirt“
Du möchtest noch mehr über die Lesungsreihe „Literatur im Lindenwirt“ erfahren? Dann stöbere gerne auch durch meine anderen Beiträge rund um das Projekt. Dort erwarten dich spannende Interviews, persönliche Eindrücke und viele Informationen rund um die besonderen Literaturabende bei Robert Corvus.
Interview mit Robert Corvus zur Lesungsreihe „Literatur im Lindenwirt“
Mein persönlicher Bericht zur Premiere von „Literatur im Lindenwirt“ – Lesung von Robert Corvus
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Mein persönlicher Bericht zum Lese-Event mit Bernhard Hennen
Interview mit Madeleine Puljic | Nina Hirdt
Interview – offene Lesebühne | Teil 1 – Lysandra von Malgarten & Georg Saathoff
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Lest ihr gerne Science-Fiction oder Science-Fantasy? Und wie steht ihr zu Geschichten, in denen futuristische Technologien und Magie aufeinandertreffen?
Ich freue mich auf eure Kommentare!
Alle wichtigen Hinweise zu Urheberrechts- und Copyright-Angaben sind in meinem Impressum hinterlegt.





